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Bessere Ausbildung und Hygienekonzept

Corona-Herbst: Expertenrat empfiehlt Regierung Maßnahmen für Pflegeeinrichtungen

Griff eines Krankenbettes. Alte Frau im Hintergrund (Symbolfoto).

Sollte es im Herbst zu einer weiteren Corona-Welle kommen, sollen Deutschlands Pflegeheime darauf vorbereitet sein. Vor diesem Hintergrund hat der Corona-Expertenrat der Bundesregierung einige Maßnahmen vorgelegt. Es geht um bessere Bedingungen für das Personal, Infektionsschutz und mehr Forschung.

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Bessere Ausbildung soll Impfbereitschaft erhöhen

So empfehlen die Fachleute, dass die Pflegeausbildung in Altenheimen an die in den Krankenhäusern angepasst wird. Damit soll mehr Personal für die Altenpflege gewonnen und höhere Qualität in der Versorgung gewährleistet werden. Außerdem soll den Pflegenden in Aus- und Weiterbildungen ein besseres Verständnis für Corona-Maßnahmen gegeben werden. Die Experten und Expertinnen erhoffen sich dadurch auch ein höhere Impfbereitschaft.

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Um die medizinische Versorgung zu verbessern, sollen mehr Heimärzte eingesetzt werden. Außerdem sei es wichtig, speziell ausgebildetes Pflegefachpersonal einzubinden. Damit könne man den Bedürfnissen von Heimbewohnern und ‑bewohnerinnen besser gerecht werden.

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Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun auch gesunden Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Impfung.

Regelmäßige Tests empfohlen

Im Bereich des Infektionsschutzes braucht es laut den Fachleuten auch Vorbereitungen: Hygienekonzepte sollen gesetzlich verpflichtend sein. Gesundheitsämter sollen diese kontrollieren. „Regelmäßige Testungen bei den Beschäftigten, Besuchern und Bewohnenden sowie niederschwellige aufsuchende Angebote zur Durchführung von Impfungen“ legen die Gruppe ebenfalls nahe.

Der Expertenrat betont, wie schwierig es ist, zwischen dem Schutz der alten Menschen und ihrem Bedürfnis nach sozialen Kontakten abzuwägen. Damit Entscheidungen in dieser Hinsicht fundierter werden, wünschen sich die Mitglieder mehr Forschung in dem Bereich. Auch für zukünftige Pandemien sei es wichtig, mehr Erkenntnisse über die Unterbringung pflegebedürftiger Menschen und die Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu gewinnen.

RND/sf

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