„Auf alles vorbereitet“

Mögliche Gasknappheit in Deutschland: Scholz zeigt sich optimistisch

Bundeskanzler Olaf Scholz im Rahmen eines Wahlkreisgesprächs im Gemeindezentrum Langerwisch in Michendorf.

Bundeskanzler Olaf Scholz im Rahmen eines Wahlkreisgesprächs im Gemeindezentrum Langerwisch in Michendorf.

Michendorf. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich trotz der Probleme bei der Energie­versorgung zuversichtlich geäußert, dass Deutschland eine Gaskrise bewältigen kann. „Wir haben früh entschieden. Wir bereiten uns darauf vor, dass es ganz arg kommen kann“, sagte Scholz bei einem Wahl­kreis­gespräch vor rund 150 Bürgerinnen und Bürgern am Mittwoch­abend in Michendorf.

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Mit Blick auf den Fall, dass Deutschland kein Gas mehr bekomme, sagte Scholz: „Deshalb haben wir sehr, sehr weitreichende Entscheidungen getroffen, die jetzt dazu beitragen, dass es zwar haarig und eng werden kann, aber wir ’ne Chance haben, durch diese schwierige Situation durchzukommen.“

Scholz nannte als Beispiele für Maßnahmen der Bundes­regierung den Bau von Pipelines an den norddeutschen Küsten, den Bau von Flüssig­gas­terminals und das Füllen der Gasspeicher. Mehrere Maßnahmen sollten dazu beitragen, diese schwierige Phase durchzuhalten. „Wenn es gut läuft, schaffen wir das auch.“ Angesichts hoher Energiepreise versicherte Scholz, die Bürger zu entlasten und verwies auf bereits beschlossene Entlastungspakete der Bundesregierung.

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Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) bei einem Wahlkreisgespräch im brandenburgischen Michendorf

Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) bei einem Wahlkreisgespräch im brandenburgischen Michendorf

Mit Blick auf die Hilfe der Bundesregierung für die Ukraine sagte Scholz: „Mein Eindruck ist schon, dass es eine breite Unterstützung gibt dafür, dass wir die Ukraine in ihrem Verteidigungs­kampf unterstützen.“ Die Menschen wüssten, dass es Konsequenzen habe, aber dass diese zu ertragen seien, wenn „wir zusammen­stehen und es gemeinsam anpacken, was jetzt zu tun ist“. In diesem Sinne sei es für ihn ein ermutigender Abend gewesen.

RND/dpa

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