Große Not durch Ukraine-Krieg verschärft

Bundesregierung: Mehr als eine Milliarde Hilfe für Syrien

Männer hängen im Rahmen des elften Jahrestags des Bürgerkriegs in Syrien Lichter und Oppositionsflaggen auf einem Platz auf. Seit dem 15. März 2011 herrscht in Syrien Bürgerkrieg.

Männer hängen im Rahmen des elften Jahrestags des Bürgerkriegs in Syrien Lichter und Oppositionsflaggen auf einem Platz auf. Seit dem 15. März 2011 herrscht in Syrien Bürgerkrieg.

Brüssel. Das Bundesentwicklungsministerium und das Auswärtige Amt haben bei einer Syrien-Geberkonferenz 1,05 Milliarden Euro Hilfe für die kommenden Jahre zugesagt. Das teilte das Entwicklungsministerium am Dienstag mit.

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„Mit dem Geld sollen die Lebensperspektiven der Menschen in Syrien und den vom Syrien-Krieg stark betroffenen Nachbarländern, die Millionen Geflüchtete aufgenommen haben, verbessert werden“, hieß es. Die ohnehin große Not werde derzeit etwa durch steigende Weizenpreise infolge des Kriegs in der Ukraine weiter verschärft.

Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) sagte laut einer Mitteilung: „Auch wenn Europa gerade natürlich auf die Ukraine schaut, vergessen wir den syrischen Bürgerkrieg und das Leid, das er verursacht, nicht.“ Weitere Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit seien in Planung. Allein in Syrien seien knapp 15 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Ernährung von zwölf Millionen Menschen sei gefährdet.

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Auch in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak, wo viele syrische Flüchtlinge lebten, verschärfe sich die Lage.

RND/dpa

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