Blick in die Zukunft

Britischer Oppositionführer Starmer: Wollen nicht zurück in die EU

Der britische Labour-Vorsitzende Keir Starmer will den Brexit nicht rückgängig machen.

Der britische Oppositionschef Keir Starmer will sein Land nicht in die Europäische Union zurückführen. Das sagte der Labour-Chef am Montag in verschiedenen Interviews mit britischen Medien vor einer Grundsatzrede zum künftigen Verhältnis Großbritanniens mit der EU. „Wir haben die EU verlassen und wir schauen nicht zurück, wir schauen nach vorne und es geht nicht darum, wieder in die EU, den Binnenmarkt, die Zollunion zurückzukehren oder die Personenfreizügigkeit wieder einzuführen“, sagte Starmer dem Sender ITV.

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Starmer, der sich noch vor einigen Jahren vehement für ein zweites Referendum und eine Abkehr vom Brexit einsetzte, wollte noch am Montagabend einen Fünf-Punkte-Plan vorlegen, mit dem seiner Ansicht nach die Beziehung mit der EU auf eine neue Grundlage gestellt werden könnte. Es gehe darum, den Streit mit der EU über das Nordirland-Protokoll zu beenden, Handelsschranken durch ein Abkommen über Standards bei tierischen Produkten abzubauen, Marktzugang für britische Dienstleistungen zu schaffen, die Zusammenarbeit in Sachen Sicherheit zu fördern und in eine klimafreundliche Wirtschaft zu investieren.

Mit den Vorschlägen will Starmer die in Schwierigkeiten geratene britische Wirtschaft wieder ankurbeln. Dem britischen Premierminister Boris Johnson warf er vor, den Brexit zur Spaltung des Landes zu nutzen und damit Vertrauen auf internationaler Ebene zu verspielen.

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RND/dpa

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