Angeklagte in Untersuchungshaft

Mutter mit Eisenstange erschlagen: Mordanklage gegen 48-Jährige erhoben

Nun soll Justitia entscheiden: Das Aktionsbündnis „Lebenswertes Leben in Trebsen“ geht gegen die Entscheidung des Stadtrats vor, keinen Bürgerentscheid in Trebsen zu erlauben.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat Anklage gegen die mutmaßliche Mörderin ihrer Mutter erhoben. (Symbolbild)

Tübingen. Weil sie ihre Mutter mit einer Eisenstange erschlagen haben soll, ist gegen eine Frau aus dem Kreis Calw Anklage erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft Tübingen beschuldigt die 48-Jährige des Mordes, heißt es in einer Mitteilung von Dienstag. Die Frau soll im Oktober vergangenen Jahres zunächst versucht haben, ihre schlafende Mutter mit einem Kissen zu ersticken. Als diese aufwachte und sich wehrte, soll die Tochter ihr mit einer Eisenstange tödliche Verletzungen beigebracht haben.

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Die Beschuldigte lebte im Haus ihrer Mutter. Grund für die mutmaßliche Tat ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass sie monatelang Geld vom Konto der Mutter für sich abbuchte - insgesamt mehr als 17.000 Euro. Das soll die Mutter herausbekommen haben. Die Frau soll daraufhin Angst um ihr Erbe und vor strafrechtlichen Folgen bekommen und gefürchtet haben, von der Mutter aus dem Haus geworfen zu werden. Sie wurde im November vorläufig festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

RND/dpa

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