„Ylenia, „Zeynep“ und „Antonia“

Stürme kosten Versicherer Milliardensumme - „schadenträchtigste Stürme in Deutschland“

Von einem Reparaturzug der Bahn aus wird eine Oberleitung auf der Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Uelzen repariert.

Von einem Reparaturzug der Bahn aus wird eine Oberleitung auf der Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Uelzen repariert.

Hamburg. Die Zerstörungen durch die heftigen Stürme in Deutschland der vergangenen Tage dürften die Versicherungsbranche Experten zufolge eine Milliardensumme kosten. Der Versicherungsmakler Aon schätzt die versicherten Schäden auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro, wie er am Montag in Hamburg mitteilte.

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„Wir gehen davon aus, dass ‚Ylena‘ und ‚Zeynep‘ zu den schadenträchtigsten Stürmen in Deutschland zählen“, sagte Aon-Deutschland-Chef Jan-Oliver Thofern. „Die Schäden wären noch höher ausgefallen, wenn die Bäume schon Blätter getragen hätten, die wegen des Segeleffektes noch mehr Bäume zum Umsturz gebracht hätten.“

Zerstörungen besonders in Mitte und Norden Deutschlands

Besonders in der Mitte und im Norden Deutschlands richteten die Stürme erhebliche Zerstörungen an. Von der geschätzten Schadensumme entfallen nach Schätzung von Aon etwa 500 Millionen Euro auf den ersten Sturm „Ylenia“, eine Milliarde auf den Orkan „Zeynep“ und 100 Millionen Euro auf „Antonia“. Dies entspreche etwa der Hälfte der gesamten versicherten Sturmschäden eines durchschnittlichen vollständigen Jahres.

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RND/dpa

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