Taucher von Buckelwal verschlungen – nur ein Märchen?

Taucher schmecken nicht: Ein Buckelwal soll einen Hummertaucher eingesaugt haben. Experten und ein Arzt hegen Zweifel. (Symbolfoto)

Taucher schmecken nicht: Ein Buckelwal soll einen Hummertaucher eingesaugt haben. Experten und ein Arzt hegen Zweifel. (Symbolfoto)

Cape Cod. Buckelwale sind riesige Meeressäuger, bis zu 18 Meter lang. Kann schon mal passieren, dass ein solcher Gigant etwas aus Versehen verschluckt. Oder jemanden. Etwa einen Hummertaucher.

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Solches sei ihm am vorigen Freitag um 8 Uhr morgens (Ortszeit) bei Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts passiert, erzählte Michael Packard. Der 56-Jährige war von seinem Boot gesprungen, um nach Hummern zu tauchen. In 15 Metern Tiefe sei ihm ein Buckelwal begegnet. Der ihn sogleich verschlungen habe, wie die „Bild“-Zeitung in ihrer Onlineausgabe über den Unglücksfall berichtete.

„Plötzlich fühlte ich einen groben Stoß. Und das Nächste, was ich erlebte, war völlige Dunkelheit. Ich war komplett drin“, erzählte der Taucher der „Cape Cod Times“. Zunächst habe er gedacht, von einem Weißen Hai gefressen zu werden, habe dann aber schnell bemerkt, dass das Tier, dessen „Beute“ er wurde, keine Zähne hatte. Dennoch habe Packard sich keine Hoffnungen auf ein Überleben gemacht. Sein Gedanke sei gewesen: „Ich bin tot.“

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Der Wal schleuderte Packard zurück ins Wasser

Nicht einmal eine Minute später sei der Buckelwal jedoch zur Wasseroberfläche geschossen und habe den seltsamen „Happen“ ausgespuckt. Das Tier habe seinen Kopf von Seite zu Seite geworfen. Mit einem Mal sei Packard herausgeschleudert, wie auch Josiah Mayo, ein Mitglied seiner Besatzung, bestätigte.

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Mayo habe Packard ins Boot geholt, der Wal sei wieder im Meer verschwunden. Der Gerettete wurde zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht.

Doch es kommen Zweifel an seiner Geschichten auf. Einer der Notärzte im Cape Cod Hospital hegt Misstrauen gegenüber dem Wal-Abenteurer und teilte seine Einschätzung der „New York Post“ mit. „Er hat gesagt, dass der Wal ihn in 15 Meter Tiefe geschnappt und innerhalb von 20 bis 40 Sekunden an die Oberfläche befördert habe,“ so der Arzt. „Doch es gibt keinerlei Anzeichen von Barotrauma wie Gehörverlust oder Ähnlichem“. Auch hätte der Mediziner „schwerere Verletzungen als ein paar Schürfungen“ erwartet.

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Wal-Experte: Buckelwale verwechseln Menschen nicht mit kleinen Fischen

Auch ein von der „New York Post“ interviewter Wal-Experte findet das Ganze mehr als ungewöhnlich: „Buckelwale sind zahnlose Riesen, die in Fischschwärme hineinschwimmen und in großen Schlucken durch ihr Maul filtern. Sie würden einen großen Menschen nicht mit einem kleinen Fisch verwechseln und ihr Hals wäre auch viel zu eng, um einen ausgewachsenen Mann zu schlucken.

Den bereits einen Tag später wieder nach Hause entlassenen Packard lässt die Kritik kalt. Der 56-Jährige beharrt nicht nur weiterhin darauf, die Wahrheit zu sagen, er will seine Lebensgeschichte am liebsten verfilmen lassen. Zumal er schon einmal dem Tod von der Schippe gesprungen war, als er 2001 einen Flugzeugabsturz in Costa Rica überlebte.

Packard würde gern von Matt Damon gespielt werden

Packard hat bereits einen Hollywood-Star im Kopf, der ihn spielen soll. Im „Reddit“-Internetforum schrieb er dazu: „Matt Damon wäre die Idealbesetzung“.

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RND/sin/big

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