Tanzende Passagiere, Wodkaflaschen, keine Masken: Ermittlungen wegen „Partyflug“ nach Mexiko

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Sunwing (Symbolbild).

Bilder eines „Partyflugs“ aus dem kanadischen Montreal nach Cancun in Mexiko beschäftigen inzwischen sogar die Politik. In den sozialen Medien verbreitete Videoaufnahmen aus dem Sunwing-Flieger zeigen zahlreiche junge Passagiere ohne Masken und Abstand, die auf den Sitzen und im Gang tanzen. Auch eine große Wodkaflasche wird von den Reisenden weitergereicht, eine Frau scheint eine E-Zigarette zu rauchen.

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Medienberichten zufolge soll es sich um einen Charterflug handeln, Teile der Passagiere sollen Mitglieder einer Reality-TV-Produktion aus Quebec sein. Den Teilnehmern droht jetzt eine Strafe von bis zu 5000 kanadischen Dollar (rund 3500 Euro).

„Passagiere werden zur Verantwortung gezogen“

„Die Gesundheit und Sicherheit des Bordpersonals sowie der Passagiere während eines Fluges hat höchste Priorität. Die Passagiere des Sunwing-Flugs nach Cancun werden für ihre Handlungen zur Verantwortung gezogen“, teilte Transportminister Omar Alghabra am Dienstagabend bei Twitter mit.

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In einer gemeinsamen Erklärung der Minister für Transport, Gesundheit und Öffentliche Sicherheit heißt es zudem: „Unsere Regierung nimmt gemeldete Vorfälle wie diesen sehr ernst. Wir haben unsere jeweiligen Abteilungsbeamten angewiesen, umgehend eine Untersuchung dieser Vorwürfe der Nichteinhaltung von Covid-19- und Flugsicherheitsvorschriften einzuleiten.“ Das Transportministerium habe bereits Kontakt mit der Fluggesellschaft aufgenommen. Sollte das Ministerium feststellen, dass Vorschriften nicht eingehalten worden seien, drohten den Passagieren Geldstrafen von bis zu 5000 kanadischen Dollar pro Verstoß.

Die Fluggesellschaft Sunwing teilte gegenüber der Nachrichtenagentur Canadian Press mit, dass das Verhalten einer Gruppe von Passagieren auf dem privaten Charterflug „äußert renitent war und gegen mehrere kanadische Luftfahrtvorschriften sowie gegen Vorschriften zur öffentlichen Gesundheit verstieß“. Die Airline habe den für den 5. Januar geplanten Rückflug der Gruppe nach Montreal aufgrund der Ermittlungen der Fluggesellschaft und aufgrund einer Weigerung der Gruppe, alle Beförderungsbedingungen zu akzeptieren, abgesagt.

RND/seb

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