Mann in Stockholmer Hotel erschossen - Spur führt ins Bandenmilieu

In Schweden wird Bandenkriminalität immer mehr zum Problem. (Symbolbild)

In Schweden wird Bandenkriminalität immer mehr zum Problem. (Symbolbild)

Stockholm. Ein Mann ist mitten am Tag in einem Hotel im Zentrum von Stockholm erschossen worden. Nach Polizeiangaben wurde er am Mittwoch in den Mittagsstunden in dem Hotel im Stadtteil Kungsholmen neben der Rezeption durch Schüsse verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Dort starb er später. Der Mann war demnach 30 bis 35 Jahre alt. Mordermittlungen wurden aufgenommen, festgenommen wurde bislang niemand.

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Schwedens Problem mit den Banden

Schwedischen Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Toten um einen polizeibekannten Kriminellen handeln. Nach Informationen der führenden Zeitung „Dagens Nyheter“ war der Mann der 34 Jahre alte Anführer des kriminellen Östberga-Netzwerkes, das sich seit Jahren einen Konflikt mit einer weiteren Gang liefert. Auch zwei Brüder von ihm sind demnach in den vergangenen Jahren erschossen worden. Die Zeitung „Expressen“ berichtete, der Schütze habe an der Rezeption auf sein Opfer gewartet und mehrmals geschossen.

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Schweden hat seit längerem ein großes Problem mit der grassierenden Bandenkriminalität. Die Konflikte zwischen zahlreichen verschiedenen Netzwerken spielen sich in den großen Städten Stockholm, Göteborg und Malmö, aber auch an kleineren Orten ab. Immer wieder fallen Schüsse, auch zu vorsätzlich herbeigeführten Explosionen kommt es häufiger.

RND/dpa

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