Rekordzahl toter Seekühe in Florida entdeckt

Seekühe schwimmen durch flaches Wasser (Symbolbild).

Seekühe schwimmen durch flaches Wasser (Symbolbild).

Stuart. In Florida sind in diesem Jahr so viele Seekühe verendet wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Bis zum 2. Juli seien 841 tote Seekühe gefunden worden, meldete die Fisch- und Wildtierschutzbehörde des US-Staates, das waren elf mehr als im Gesamtjahr 2013, als eine giftige Algenblüte grassierte. Diesmal sei der Grund der Verlust von Seegrasfeldern. Die Seekühe hätten im Winter und Frühjahr nicht genug zu fressen gefunden und seien verhungert.

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Die Webseite TCPalm berichtete, mehr als die Hälfte der toten Seekühe sei in der Lagune des Indian Rivers und deren Umgebung gefunden worden. Einige Biologen vertraten die Ansicht, dass Wasserverschmutzung den größten Teil der Seegrasfelder in der Gegend vernichtet hat. Der Fisch- und Wildtierschutzbehörde zufolge starben die meisten Seekühe während der kalten Jahreszeit. Bei Zusammenstößen mit Booten wurden in diesem Jahr bislang mindestens 63 Seekühe getötet.

Der Bestand an Seekühen in Florida war nach Angeben der Bundesbehörden Anfang der 1990er Jahre auf etwa 1300 zurückgegangen. Inzwischen hat sich die Population erholt und wird auf 6300 geschätzt. Seit 2017 gelten Seekühe nicht mehr als gefährdet, sondern nur noch als bedroht.

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RND/AP

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