Sie lag zwei Monate lang im Koma: Ehemalige Impfgegnerin ruft zur Impfung auf

Für eine 48-jährige US-Amerikanerin kam die Impfung gegen Covid-19 lange nicht infrage. Doch dann infizierte die Frau sich selbst mit dem Virus und entwickelte einen schweren Verlauf (Symbolbild).

Für eine 48-jährige US-Amerikanerin kam die Impfung gegen Covid-19 lange nicht infrage. Doch dann infizierte die Frau sich selbst mit dem Virus und litt an einem schweren Verlauf. Dieser war so schwer, dass sie auf die Intensivstation musste, wo sie wochenlang ins Koma versetzt wurde.

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„Ich dachte, ich würde etwa vier oder fünf Tage krank sein“

Im vergangenen Mai war Andrea Arriaga Borges positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt 65 Tage lag sie im künstlichen Koma, war mehr als vier Monate im Krankenhaus. Im Gespräch mit dem US-Nachrichtensender „CNN“ berichtet sie von der wohl schlimmsten Zeit ihres Lebens: „Ich konnte nicht mehr laufen. Ich habe meine motorischen Fähigkeiten sowie meine Muskeln verloren, habe etwa 17 Kilogramm abgenommen. Als ich dann im Rollstuhl nach Hause kam, musste ich wieder neu gehen lernen.“

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Während ihrer Zeit auf der Intensivstation bezifferten die Ärzte die Überlebenschancen der Kalifornierin eigenen Angaben zufolge auf etwa 5 Prozent. Inzwischen weiß die 48-Jährige, dass sie das Coronavirus unterschätzt hat – bis zu ihrer Erkrankung hielt sie eine Impfung gegen Covid-19 für unnötig: „Ich dachte, ich würde etwa vier oder fünf Tage krank sein und dann würde es mir wieder gutgehen. Aber so ist es nicht gelaufen“, erzählt sie im Gespräch mit „CNN“. Noch immer leidet sie unter Nachwirkungen der Erkrankung und ihrem schweren Verlauf. So ist etwa ihre Stimme nach der langen Zeit, in der sie durch einen Schlauch künstlich beatmet werden musste, geschädigt.

Inzwischen macht Borges sich öffentlich dafür stark, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Niemand solle durchmachen, was sie erleben musste, appelliert die frühere Impfgegnerin: „Ich sage nur eines: Holen Sie sich einen zusätzlichen Schutz, lassen Sie sich impfen und boostern. Ich glaube, dass jeder selbst entscheiden sollte, aber gleichzeitig geht es auch darum, sich und andere zu schützen.“

RND/liz

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