Tödliche Schüsse mit Maschinenpistole: Zahnarzt wegen Dreifachmordes angeklagt

Polizisten am Tatort in Dänischenhagen.

Polizisten am Tatort in Dänischenhagen.

Kiel. Nach den tödlichen Schüssen auf seine Ehefrau, deren Bekannten und einen weiteren Mann hat die Kieler Staatsanwaltschaft einen Zahnarzt wegen dreifachen Mordes angeklagt. Außerdem werden dem Mann aus Westensee Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen, wie Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Montag sagte.

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Der Anklage zufolge erschoss der 47-Jährige zunächst am 19. Mai 2021 gegen 11 Uhr seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und deren Bekannten in einem Einfamilienhaus in Dänischenhagen mit einer Maschinenpistole vom Typ Uzi. Anschließend brachte er demnach dann in Kiel einen weiteren Bekannten mit einer anderen Pistole um.

Er habe seine 43-jährige Ehefrau wegen der Trennung und den Mann wegen einer Beziehung zu ihr erschossen. Mit der Tat habe er sie bestrafen wollen. Das dritte Opfer habe der Zahnarzt für das Scheitern der Ehe verantwortlich gemacht.

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Nach der Festnahme hatte die Staatsanwaltschaft die dritte Tat beim Haftprüfungstermin zunächst als Totschlag gewertet. Die intensiven Ermittlungen in den vergangenen sechs Monaten hätten aber zum Umschwung in Richtung Mordanklage geführt, sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler den „Kieler Nachrichten“.

RND/dpa

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