Fahnder entdeckten ihn bei Google Street View: Mafia-Boss nach Italien überstellt

Der gesuchte Mafioso (r.) ist auf der Aufnahme in Google Street View zu sehen.

Der gesuchte Mafioso (r.) ist auf der Aufnahme in Google Street View zu sehen.

Rom. Fast 20 Jahre nach seiner Flucht aus einem Gefängnis haben Ermittler einen der am meisten gesuchten italienischen Mafia-Bosse wieder nach Italien überführt. Der Chef der sizilianischen Mafia Stidda landete am Freitagnachmittag am Flughafen Rom-Fiumicino, von wo aus er in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht wurde, wie die Anti-Mafia-Polizei Dia mitteilte. Die spanischen Behörden nahmen ihn Mitte Dezember des vergangenen Jahres in der Nähe von Madrid fest, wo er über Jahre unter falschem Namen untergetaucht war.

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Die Fahnder kamen ihm bei den lange währenden Ermittlungen auch über den Online-Karten-Dienst Google Street View auf die Schliche, als sie ihn auf einer Straßen-Aufnahme in dem spanischen Örtchen Galapagar identifizierten, wie später bekannt wurde.

Der Clan-Chef aus dem Raum Agrigent auf Sizilien saß 2002 bereits wegen eines Mordes aus dem Jahr 1989 im römischen Gefängnis Rebibbia ein. Während Dreharbeiten gelang ihm jedoch die Flucht. In den 1990er Jahren tobte um Agrigent ein erbitterter Krieg der dort herrschenden Mafia-Clans, dem nach Dia-Angaben mehr als 200 Menschen zum Opfer fielen.

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RND/dpa

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