George Floyds Großnichte (4) im Schlaf angeschossen – Polizei erst vier Stunden später am Tatort

Fahrzeuge der Polizei stehen an einem Tatort im US-Bundesstaat Texas (Symbolbild).

South Houston. Die Großnichte des von einem Polizisten getöteten Afroamerikaners George Floyd ist angeschossen worden. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Die Tat ereignete sich demnach in der Nacht zu Neujahr gegen 3 Uhr.

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Der vierjährigen Arianna Delane sei im Schlaf in den Oberkörper geschossen worden, Kugeln hätten ihre Lunge und Leber durchbohrt, drei ihrer Rippen seien gebrochen. Doch sie überlebte die Tat und erholt sich nun im Krankenhaus, wie ein Foto aus ihrem Krankenzimmer zeigt, welches der britischen Zeitung „Daily Mail“ vorliegt.

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Familie vermutet „gezielten Angriff“

„Meine Tochter sprang auf und sagte: ‚Daddy, ich wurde getroffen‘“, sagte Ariannas Vater Derrick Delane gegenüber „ABC News″. „Ich war schockiert, bis ich das Blut sah und merkte, dass meine vierjährige Tochter wirklich getroffen wurde“, erinnerte sich Delane. „Sie wusste nicht, was los war. Sie hat geschlafen.“

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Die Familie glaubt den Berichten zufolge an einen „gezielten Angriff“. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hätten sich insgesamt zwei Kinder und vier Erwachsene in der Wohnung befunden. Außer Arianna Delane sei bei dem Vorfall niemand verletzt worden. Die Familie und die Polizei nennen keine weiteren Details. Die Polizei von Houston bittet demnach um Hilfe bei der Suche nach dem Schützen.

Polizei braucht vier Stunden zum Tatort

Kritik gibt es laut US-Medien an der Polizei. Nach der Tat um 3 Uhr und dem kurz darauf gefolgten Notruf soll es etwa vier Stunden gedauert haben, bis die Polizei bei Familie Delane eingetroffen sei – um 7 Uhr morgens. Wie „ABC News″ berichtet, sei am späten Dienstagnachmittag eine Untersuchung zur Reaktionszeit der Polizei auf die Schießerei eingeleitet worden.

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„Ich habe Bedenken hinsichtlich der verzögerten Reaktionszeit bei diesem Vorfall und habe eine Untersuchung der inneren Angelegenheiten eingeleitet“, bestätigte Houstons Polizeichef Troy Finner in einer Erklärung auf Twitter.

George Floyd starb vor anderthalb Jahren

Der ehemalige Polizeibeamte Derek Chauvin aus Minneapolis wurde im April 2021 wegen Mordes an George Floyd verurteilt. Er verbüßt eine 22-jährige Haftstrafe. Im vergangenen Monat bekannte er sich der Anklage wegen Verletzung von Floyds Bürgerrechten schuldig. Die drei anderen Polizisten aus Minneapolis, die an Floyds Tod beteiligt waren, sollen sich im März vor Gericht verantworten.

Die Tat ereignete sich am 25. Mai 2020. Es folgten zahlreiche Aufmärsche in verschiedenen US-Städten, die auch weitere Todesfälle zur Folge hatten.

RND/nis

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