Polizei sucht weiter nach gestohlenem Christkind vom Berliner Gendarmenmarkt

Die Polizei bittet bei der Suche der Holzfigur um Hilfe aus der Bevölkerung.

Berlin. Plötzlich war das Christkind weg: Der Diebstahl einer etwa 50 Zentimeter großen Holzfigur hat kurz vor Weihnachten die festliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte gestört. Unbekannte stahlen aus einer Krippe die Figur des Christkindes. Nun bittet die Polizei bei der Suche um Hilfe und veröffentlichte im Internet Fotos des Jesuskindes aus Holz.

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Der Künstler, der es geschnitzt hatte, und die Marktbetreiber hoffen, dass die Figur zurückgebracht wird. Sie sei ein Unikat. Bis Mittwochmittag waren noch keine Hinweise bei der Polizei eingegangen.

Christkind schon zwei Tage zuvor gestohlen

Die Figur steht nach Angaben der Betreiber seit vielen Jahren auf dem Weihnachtsmarkt. Im Dezember 2021 sei sie dann gleich zwei Male gestohlen worden, sagte Geschäftsführerin Gunda Kniep. Nach dem ersten Mal konnte sie zurückgebracht werden. Mehrere Jugendliche, die vor dem Deutschen Dom neben dem Weihnachtsmarkt saßen, hätten das Christkind bei sich gehabt. Es sei daraufhin mit einem Draht gesichert worden. Doch umsonst: Zwei Tage später, am 19. Dezember, sei es am Abend erneut gestohlen worden.

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Nach den Worten von Bildhauer Ernst Kraus ist das Christkind eine besondere Figur. Er habe mehrere Krippenspiele angefertigt - die Krippe auf dem Gendarmenmarkt mit ihren lebensgroßen Figuren sei jedoch die größte, die er bisher gemacht habe, sagte der Künstler aus Oberammergau. Bemalt worden seien die aus Lindenholz geschnitzten Figuren von seiner Tochter. Markt-Geschäftsführerin Kniep bezifferte den Wert des Christkinds auf ungefähr 3000 Euro.

Mehrere Medien berichteten über den Diebstahl. Die Polizei ermittelt weiter. Laut dem Zeugenaufruf ist die Figur zwischen 45 und 50 Zentimeter groß und wiegt rund drei Kilogramm. Sie habe blau bemalte Augen und braun gemalte Haare.

RND/dpa

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