Heizkraftwerk-Störung in Berlin: Tausende ohne Heizung und Warmwasser

Wegen einer technischen Störung im Heizkraftwerk Klingenberg sind zahlreiche Berlinerinnen und Berliner am Sonntagabend ohne Heizung und Warmwasser gewesen.

Wegen einer technischen Störung im Heizkraftwerk Klingenberg sind zahlreiche Berlinerinnen und Berliner am Sonntagabend ohne Heizung und Warmwasser gewesen.

Berlin. Tausende Menschen in einigen Stadtteilen im Berliner Osten sind am Sonntagabend ohne Heizung und warmes Wasser geblieben. Das teilte das Bezirksamt Lichtenberg am Abend über die Warn-App Nina mit. Betroffen sind laut dem Energieversorger Vattenfall rund 90.000 Haushalte. Der Grund war demnach ein kurzzeitiger Stromausfall im Netz des landeseigenen Stromnetzbetreibers Stromnetz Berlin. Laut Vattenfall waren davon am Nachmittag rund 370.000 Menschen betroffen.

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Davon war laut Vattenfall auch das eigene Heizkraftwerk Klingenberg an der Spree im Ortsteil Rummelsburg betroffen. Das Kraftwerk musste heruntergefahren werden. Inzwischen läuft es laut einem Sprecher von Vattenfall wieder.

Feuerwehr rät Fenster und Türen geschlossen zu halten

Das Heizkraftwerk Klingenberg versorgt mehr als 300.000 Haushalte mit Strom und Wärme. Laut dem Bezirksamt sind nun zahlreiche große Mietshäuser in Friedrichsfelde, Karlshorst, Oberschöneweide und in Teilen von Treptow-Köpenick betroffen. Laut Vattenfall liegt der Schwerpunkt in Friedrichsfelde.

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Seit den frühen Morgenstunden werden die Haushalte nun wieder mit Fernwärme versorgt. Es brauche einige Stunden, bis sich das Wasser in allen Leitungen wieder aufgewärmt habe. Hausverwalter und Hausmeister könnten an der Situation nichts ändern, hieß es.

Das Bezirksamt und die Feuerwehr rieten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Offenes Feuer oder Grills sollte keinesfalls angezündet werden. Auch Backöfen sollte man nicht zum Heizen nutzen. Die Menschen sollten sich mit Kleidung und Decken warm halten und auch ihren älteren Nachbarn helfen.

RND/dpa

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