Ermittlungen dauern an

„Es ist ganz furchtbar“: Entsetzen über Messerattacke in Regionalzug

Einsatzkräfte vom Rettungsdienst sind am Bahnhof Brokstedt im Einsatz.

Einsatzkräfte vom Rettungsdienst sind am Bahnhof Brokstedt im Einsatz.

Mit Trauer und Entsetzen haben Politikerinnen und Politiker auf den Messerangriff in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein reagiert. Ein Mann hatte auf der Fahrt von Kiel nach Hamburg zwei Menschen getötet und sieben weitere verletzt.

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„Der Messerangriff in einem Regionalzug ist eine erschütternde Nachricht. All unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser furchtbaren Tat und ihren Familien“, schrieb Bundesinnenministerin Nancy Faeser bei Twitter.

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„Es ist ganz furchtbar. Wir sind alle völlig erschrocken und entsetzt, dass so was passiert ist“, sagte die Innenministerin von Schleswig-Holstein, Sabine Sütterlin-Waack, dem NDR. Die Ministerin bekam die Nachricht im Landtag und beriet sich mit Ministerpräsident Daniel Günther. Sie traf noch am frühen Abend in Brokstedt ein.

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Sie sei „in Gedanken bei den Familien und Angehörigen der Opfer“ und danke „den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die den Täter festgenommen haben, sowie allen Rettungskräften, die die Verletzten versorgt haben“, hieß es in einer Mitteilung ihres Ministeriums. Bundes- und Landespolizei arbeiteten eng zusammen. „Für mich steht fest, dass sich die entsetzliche Tat gegen jede Menschlichkeit richtet“, wurde Sütterlin-Waack in der Mitteilung zitiert.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sprach von einer schrecklichen und sinnlosen Tat, die zwei Menschen das Leben gekostet habe. „Schleswig-Holstein trauert – das ist ein furchtbarer Tag“, sagte Günther in Kiel.

Minister: Messerattacke schwerstes Verbrechen in einem Zug im Land

Ein vergleichbar schweres Gewaltverbrechen in einem Zug hat es laut Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) in Schleswig-Holstein noch nicht gegeben. Madsen und der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Nah.SH, Arne Beck, erklärten, sie seien in Gedanken bei den Betroffenen und bei deren Angehörigen. Den Verletzten wünschten sie schnelle Genesung. „Jetzt hoffen wir auf eine zügige Aufklärung durch die Polizei“, sagte Beck laut Mitteilung.

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Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer zeigte sich laut „Kieler Nachrichten“ tief betroffen: „Noch vor wenigen Tagen bin ich selbst auf dieser Strecke gefahren. Über diese entsetzliche Tat bin ich bestürzt. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer.“ Er hoffe, dass die Hintergründe bald aufgeklärt würden.

RND/dpa/seb

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