Granatsplitter im Kopf

Angeschossener Deutscher in der Ukraine: „Geht mir den Umständen entsprechend gut“

Das Foto zeigt Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine.

Das Foto zeigt Steve Meiling in einem Krankenhaus in der Ukraine.

Leipzig. Dem in der Ukraine angeschossenen Feuerwehrmann aus Sachsen geht es „den Umständen entsprechend gut“. Er habe das unter Beschuss stehende Krankenhaus in der Stadt Borodjanka inzwischen verlassen müssen, sagte Steve Meiling am Dienstag in einem Telefongespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). Wo genau er sich befindet, wollte er den Angaben zufolge nicht sagen. Seine Frau Anna sei bei ihm.

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Meiling, der aus Borna bei Leipzig stammt, hatte sich unmittelbar vor Kriegsbeginn mit seinem Auto auf den Weg in die Ukraine gemacht, um dort seine Ehefrau (33) und deren 13-jährigen Sohn abzuholen. Kurz vor dem Ziel der 1500 Kilometer langen Fahrt wurde Meiling dann im Auto beschossen und durch einen Granatsplitter am Kopf verletzt.

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Rückkehr nach Deutschland unklar

Vom Krankenhaus in Borodjanka aus gelang es Meiling, über Facebook Kontakt mit seiner Frau zu bekommen. Die hielt sich in der letzten Woche noch in Kiew auf, inzwischen sind beide wieder zusammen.

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Das Paar hatte nach Angaben der „LVZ“ im Januar geheiratet, kurz darauf musste die Frau Deutschland allerdings verlassen. Sie dürfe als Nicht-EU-Ausländerin nicht mehr als 90 Tage am Stück hierbleiben. In Kiew wollte sie dem Bericht zufolge einen A-1-Sprachkurs absolvieren, der als Voraussetzung dafür gilt, dass sie für ein Jahr in Deutschland bleiben darf – dann brach der Krieg in der Ukraine aus.

Wann und wie der 42-Jährige aus dem Kriegsgebiet nach Hause kommen kann, ist weiter unklar.

RND/seb

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