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Mann saß als Zuschauer im Saal

Juwelendiebstahl in Dresden: Siebter Tatverdächtiger in U-Haft

Justizbeamte, Anwälte und zwei Angeklagte warten im Gerichtssaal, im Landgericht Dresden, während der Prozess um einen Juwelenraub im Grünen Gewölbe des Dresdner Residenzschlosses fortgesetzt wird. Der spektakuläre Coup im November 2019 machte international Schlagzeilen. Aus dem Schatzkammermuseum im Residenzschloss wurden 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen.

Dresden. Der am Dienstag festgenommene siebte Tatverdächtige im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden befindet sich in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ am Mittwochvormittag einen Haftbefehl, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Mann war am Rande des Prozesses zu dem Raub, der am Landgericht Dresden läuft, festgenommen worden – er saß als Zuschauer im Saal. Ermittler untersuchten am Dienstag das Auto und die Wohnung des Mannes in Berlin-Kreuzberg.

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Die Ermittler kamen dem 22-Jährigen unter anderem wegen der Aussage eines Angeklagten vom 29. März auf die Schliche, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Details wurden nicht genannt. Ein 28-jähriger Tatverdächtiger hatte damals zugegeben, sich an der Vorbereitung des Einbruchs vom 25. November 2019 in das Museum im Residenzschloss beteiligt zu haben. Namen von anderen Beteiligten nannte er damals nicht.

In dem Prozess sind sechs junge Männer zwischen 23 und 28 Jahren wegen schweren Bandendiebstahls, Brandstiftung und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt. Dem jetzt Festgenommenen wird Beihilfe zu diesen Straftaten vorgeworfen.

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Die Angeklagten sind Deutsche und stammen aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie. Sie sollen am frühen Morgen des 25. November 2019 aus der Schatzkammer 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen und Sachschäden in Höhe von über einer Million Euro hinterlassen haben. Ihnen wird auch vorgeworfen, einen Stromkasten in der Altstadt sowie in der Tiefgarage eines Wohnhauses ein Fluchtauto angezündet zu haben.

RND/dpa

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