Tausende Menschen im Süden des Landes evakuiert

Japan: Taifun soll am Dienstag Tokio erreichen

Dieses von der NASA veröffentlichte Satellitenbild vom 17.09.2022 zeigt den Taifun "Nanmadol", der sich dem Südwesten Japans nähert.

Dieses von der NASA veröffentlichte Satellitenbild vom 17.09.2022 zeigt den Taifun "Nanmadol", der sich dem Südwesten Japans nähert.

Tokio. Ein starker Taifun hat am Sonntag die Südküste Japans erreicht. „Nanmadol“ sei auf dem Weg nach Norden, nachdem er in der Stadt Kagoshima auf der Insel Kyushu auf Land getroffen sei, teilte die japanische Wetterbehörde mit. Tausende Menschen wurden wegen des Taifuns evakuiert. Hunderte Inlandsflüge wurden abgesagt. Der öffentliche Nahverkehr in den Präfekturen Kagoshima und Miyazaki wurde gestoppt. Nach Betreiberangaben wurden auch Hochgeschwindigkeitszugfahrten auf Kyushu eingestellt.

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Die Wetterbehörde warnte vor Überschwemmungen und Erdrutschen. In der Präfektur Kagoshima suchten Tausende Bewohner Evakuierungszentren auf. In der benachbarten Präfektur Miyazaki verließen Tausende weitere Menschen ihr Zuhause. Nach Angaben des Unternehmens Kyushu Electric Power Co. hatten auf Kyushu mehr als 216.000 Haushalte keinen Strom.

Starker Regen in Tokio erwartet

Der Fernsehsender NHK meldete bereits vereinzelte Verletzte, Berichte über größere Schäden oder Todesopfer gab es jedoch zunächst nicht. Die Wetterbehörde warnte vor der Gefahr durch „beispiellos“ starke Sturmböen, hohen Wellengang und Erdrutsche in Folge der heftigen Niederschläge.

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Der Taifun soll am Dienstag die Hauptstadt Tokio erreichen. Dort könnte er für starken Regen sorgen.

RND/AP/dpa

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