Verdächtiger festgenommen

Mann nach Schüssen im Flughafen Canberra festgenommen

Nach mutmaßlichen Schüssen wurde der Flughafen Canberra am Sonntag evakuiert. Eine Person sei festgenommen worden. (Symbolbild)

Nach mutmaßlichen Schüssen wurde der Flughafen Canberra am Sonntag evakuiert. Eine Person sei festgenommen worden. (Symbolbild)

Canberra. Ein Mann hat im Flughafen der australischen Hauptstadt Canberra am Sonntag mehrere Schüsse abgegeben, dabei aber Behörden zufolge niemanden verletzt. Er sei festgenommen und zur Polizeiwache gebracht worden, schrieb die Nachrichtenagentur AAP. Der Mann habe wohl alleine gehandelt, zitierte AAP einen Sprecher der Polizei. Die Schüsse, die er in der Abflughalle abgab, waren demzufolge nicht auf Menschen gerichtet gewesen. Das Motiv des Mannes sei noch unklar, hieß es. Auch über den mutmaßlichen Täter wurde zunächst nichts bekannt.

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Der Zwischenfall ereignete sich den Angaben zufolge gegen 13.30 Uhr am Sonntagnachmittag (Ortszeit). Der Mann habe zunächst in der Nähe der Fenster in der Abfertigungshalle gesessen, zitierte der TV-Sender ABC einen Ermittler. Nach fünf Minuten habe er dann seine Schusswaffe gezogen und etwa fünf Schüsse abgefeuert. Auf Fotos, die ABC auf seiner Internetseite veröffentlichte, waren Einschusslöcher in den Fensterscheiben der Abflughalle zu sehen.

Der Flughafen musste wegen des Vorfalls für mehrere Stunden evakuiert werden, der Flugverkehr wurde gestoppt. Etliche Passagiere saßen zunächst in Flugzeugen auf dem Rollfeld fest. ABC berichtete, einige hätten auch draußen in der Kälte warten müssen. In Australien ist derzeit Winter. Später gab die Polizei Entwarnung, wie AAP weiter schrieb. Kurz vor 17.00 Uhr (Ortszeit) konnten Passagiere demnach das Gebäude wieder betreten, Starts und Landungen von Flugzeugen blieben aber weiter ausgesetzt.

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Auch Ministerpräsident Anthony Albanese meldete sich mit einem Tweet, dass er über den Zwischenfall unterrichtet worden sei und dass keine Gefahr mehr bestehe. Der Mann sei durch keine Sicherheitskontrolle gegangen, hieß es weiter.

RND/dpa

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