Verkehr

Nissan elektrifiziert Juke und Qashqai

Mit elektrischem Rückenwind: Der Nissan Juke ist bald auch mit Hybridkonzept zu haben.

Mit elektrischem Rückenwind: Der Nissan Juke ist bald auch mit Hybridkonzept zu haben.

Brühl. Nissan elektrifiziert zwei seiner wichtigsten Modelle und bringt im Sommer Juke und Qashqai mit Hybrid-Antrieb. Allerdings bemühen die Japaner dabei ganz unterschiedliche Technologien.

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Beim Juke übernehmen sie einen Hybrid aus dem Schwestermodell Renault Captur. Der kombiniert einen 70 kW/95 PS starken Benziner mit einem 37 kW/50 PS starken E-Motor und einem Pufferakku von knapp 2 kWh.

Zwar kann der Juke so nicht an der Steckdose laden und fährt rein elektrisch am Stück nur rund fünf Kilometer weit. Doch haben Nissan-Tests ergeben, dass er im Stadtverkehr bis zu 80 Prozent nur mit Strom fahren kann.

Laden durch Bremsen

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Der Akku wird dann in Hybridphasen oder beim Bremsen wieder geladen, um danach wieder rein elektrisch fahren zu können, so die Japaner. Und obwohl 25 Prozent stärker als der reine Verbrenner, soll er im Normzyklus rund 20 Prozent sparsamer sein (5,1 Liter und 117 g/km CO2-Ausstoß).

Beim größeren Qashqai und seinem neuen E-Power-Antrieb werden die Räder dagegen ausschließlich elektrisch mit einem 140 kW/190 PS starken Motor angetrieben. Seine Energie zieht er aus einem Akku von rund 2 kWh, der an Bord von einem Generator gespeist wird.

Laden mit Generator

Dieser 115 kW/156 PS starke Dreizylinder soll stets im optimalen Drehzahlbereich laufen und sei deshalb sehr viel sparsamer, so die Entwickler. Sie verweisen auf einen Verbrauch von 5,3 Litern (119 g/km CO2.)

Bei diesen beiden Hybriden, für die noch keine Preise genannt worden sind, will es Nissan allerdings nicht belassen. Noch 2022 soll auch der X-Trail in der Klasse oberhalb des Qashqai mit E-Power-Antrieb angeboten werden und dann mit zwei E-Motoren erstmals auch den Allradantrieb mit dieser Hybrid-Technik bieten.

© dpa-infocom, dpa:220322-99-628972/3

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dpa

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