Das war’s schon fast mit „Star Wars“

„Star Wars: Obi-Wan Kenobi“ – Lange Nase für Darth Vader

Karriere durch unbedingte Gefolgschaft: Reva alias „die dritte Schwester“ (Moses Ingram) wird endlich Darth Vaders Großinquisitorin.

Pardauz! Kaum gestartet, sind wir auch schon wieder bei der vorletzten Folge von „Obi-Wan Kenobi“. Das geht ja immer ganz fix bei solchen Sechs-Episoden-Serien von 30 bis 40 Minuten Länge, die abzüglich eines ewig langen Abspanns dann eben doch zusammen nicht viel länger sind als beispielsweise ein alter Hollywoodmonumentalfilm mit Charlton „Ben Hur“ Heston.

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Was wir jetzt schon wissen: Die Hauptkombattanten Obi-Wan und Vader werden auch die letzte Folge in der nächsten Woche überleben. Und werden Jahre später in „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) wieder mit dröhnenden Lichtschwertklingen aufeinander einhauen. Das nimmt „Obi-Wan Kenobi“ ein wenig von seiner Spannung. Auch die fürstlichen Geschwister Luke und Leia, die Vader alias Anakin Skywalker zum Vater haben, sind nicht wirklich gefährdet, wie jeder Fan weiß.

Es gibt in Folge fünf einige Personalüberraschungen

Dafür stirbt eine Figur dieser Serie, die wir ob ihrer überzeugenden Entwicklung hin zur guten Seite der Macht ins Herz geschlossen hatten. Eine andere Figur überlebt etwas eigentlich Unüberlebbares und überrascht alle, als ihr innerstes Geheimnis gelüftet wird. Und eine weitere Figur, die früh starb, obschon sie der vielleicht interessanteste Neuzugang in der „weit, weit entfernten Galaxis“ war, steht wieder von den Toten auf.

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Jetzt die Spoilerei: Erstmal wird die „dritte Schwester“ betitelte Inquisitorin (Moses Ingram) von Darth Vader tatsächlich zur Großinquisitorin befördert, weil die Peilsonde, die sie Prinzessin Leias (Vivian Lyra Blair) kleinem Käferroboter implantierte, tatsächlich funktioniert und zur Ortung von Vaders einstigem Jedilehrer und Erzfeind Obi-Wan führt.

Obi-Wans Zwischenstation gefährdet Flüchtende

Fatal ist, dass an Obi-Wans und Leias Zwischenstation auf dem Heimweg nach Alderaan, dem Geröllplanet Jabiim, zig Flüchtende warten, die von der Widerstandsorganisation „Der Pfad“ vor dem Zugriff des stets Gewalt favorisierenden Imperiums bewahrt werden sollen. Leias von der „dritten Schwester“ manipulierte Drohne sabotiert das Hangartor, das sich nicht mehr öffnen lässt, die für eine Zehnjährige vielfach talentierte Leia wills händisch reparieren, derweil die Schiffe des Bösen näher kommen.

Viel Sternenkrieg ist in dieser „Star-Wars“-Folge – das meiste davon unterirdisch. Es gibt auch Flashbacks hin zu glücklicheren Tagen, als Obi-Wan (Ewan McGregor) und Anakin (ein per Computertrick verjüngter Hayden Christensen) die Lichtklingen noch freundschaftlich kreuzten und der Meister seinem ehrgeizigen Padawan beim Jeditraining durch die Blume mitteilte, er sei zu aggressiv, um schon dem Orden beitreten zu können.

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Eindrucksvoll ist Vader in seinem herrischen Auftreten, wie er stets kurze Sätze in klarster Aussprache von sich gibt, weil er weiß, dass bei ihm eh keiner nachzufragen wagt, wenn etwas nicht verstanden wurde. Und wie er am Ende eine wahrhaftige Kolossaldemonstration der „dunklen Seite der Macht“ ablegt. Leider wird ihm beim Supertrick sein ihm von Obi-Wan schon zuvor attestierter dünner Geduldsfaden zum Verhängnis. Erst denken, dann handeln, Darth!

Wahrscheinlich träumt Darth Vader heute Blutiges

Der pfiffige Obi-Wan und die Leute vom „Pfad“ machen dem obersten Schergen des Imperators jedenfalls fürs erste die lange Nase. Der Man in Black wird reingelegt, wahrscheinlich träumt er heute Nacht in seinem Überlebenstank Blutiges. Fortsetzung folgt.

„Star Wars: Obi-Wan Kenobi“, Folge fünf, von Deborah Chow, mit Ewan McGregor, Vivian Lyra Blair, Moses Ingram, Hayden Christensen, Indira Varma (seit 15. Juni)

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