Höhe Wache Ost

Zaun an Berliner Brücke: Fußgänger müssen künftig Tunnel oder Ampel nutzen

Stau an Berliner Brücke: Die Stadt will an dieser Stelle mit Zäunen verhindern, dass Fußballfans die Straße queren und gefährliche Situationen entstehen.

Stau an Berliner Brücke: Die Stadt will an dieser Stelle mit Zäunen verhindern, dass Fußballfans die Straße queren und gefährliche Situationen entstehen.

Wolfsburg. Querende Fußgänger am Fuß der Berliner Brücke haben immer wieder Vollbremsungen und Beinahe-Unfälle verursacht – sowohl bei Fußballspielen als auch im laufenden Verkehr. Damit soll nun Schluss sein, wie die Polizei Wolfsburg erläutert.

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„Erstmals seit dem Fußball-Bundesligaspiel des VfL-Wolfsburg gegen SC Freiburg vom vergangenen Wochenende ist ein Überqueren der mehrspurigen Fahrbahn in Höhe der VW-Wache Ost für Fußgänger nicht mehr möglich“, so Polizeisprecher Thomas Figge. Durch die Stadt Wolfsburg seien entsprechende Zäune angebracht worden. Für die Park-&-Ride-Busse würden die gleichen Abfahrts- und Zielorte gelten wie zuvor, lediglich die Wendemanöver erfolgten nun unterhalb der Berliner Brücke.

Vollbremsungen und Beinahe-Unfälle

Für diese dauerhafte Maßnahme gibt es laut Polizei gleich mehrere Gründe. „In der Vergangenheit kam es nicht selten zu gefährlichen Verkehrssituationen sowohl für querende Fußgänger als auch für polizeiliche Einsatzkräfte, während der fließende Verkehr angehalten wurde, um den Park-&-Ride-Bussen das Wenden und Fußgängern das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen“, so Figge. Auch im laufenden Straßenverkehr sei es vermehrt zu Gefahrenbremsungen und Beinahe-Unfällen gekommen, insbesondere in der Dunkelheit.

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Fußgänger sollen Tunnel oder Ampeln nutzen

Aktuell verschärft worden sei die Situation durch den dauerhaften Wegfall von zwei Fahrstreifen im oberen Bereich auf der Berliner Brücke. „Mit dieser Neuregelung werden Empfehlungen eines Verkehrsgutachtens umgesetzt und die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gesteigert“, so Figge weiter. Die Polizei bittet Fußgänger, künftig das Tunnelsystem oder die Fußgängerampeln an der Schlosskreuzung zu nutzen, um zum Stadion zu gelangen und die Fahrspuren nicht an anderen, als den dafür vorgesehenen Stellen, zu überqueren.

Dauerhafte Lösung soll Kosten sparen

Die Stadt hatte früher in Absprache mit Polizei und VfL Wolfsburg Zäune temporär auf dem Mittelstreifen gegenüber der Volkswagen Arena aufgebaut. Diese mussten aber für Pflegearbeiten stets wieder entfernt werden. Weil das ständige Auf- und Abbauen der Zäune wiederkehrende Kosten verursachte, hatte sich die Stadt für den Bau einer dauerhaften Lösung entschieden.

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