Fußball-WM

Wolfsburger jubeln mit der Nationalelf

Unfassbare Erleichterung: Nach dem Siegtreffer von Toni Kroos hielt es die Fans im Hallenbad nicht mehr auf den Sitzplätzen.

Unfassbare Erleichterung: Nach dem Siegtreffer von Toni Kroos hielt es die Fans im Hallenbad nicht mehr auf den Sitzplätzen.

Wolfsburg. 95 Minuten lang hatten viele Wolfsburger geglaubt, dass die Deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland in der Vorrunde rausfliegt. Und dann haut Toni Kroos das Ding zum 2:1-Siegtreffer gegen Schweden rein! Tausende Fans verfolgten das nervenaufreibende Spiel am Samstagabend in den Kneipen und beim Public Viewing am und im Hallenbad. Und lagen sich in den Armen.

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Die Fanbilder aus Wolfsburg:

„Was macht er denn?“ „So ein Idiot.“ „Wo will er denn hin?“ Nur ein paar Sätze, die den Frust der Fans während des Spiels Deutschland-Schweden deutlich machten. Im Kaufhof legte sich Yvonne Helber (24) kurz nach dem Reus-Treffer zum 1:1 fest: „Noch ein Tor machen wir nicht, wir fliegen raus.“

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Viele Zuschauer sahen es in der Kneipenmeile ähnlich. Nicht so Karl-Heinz Zöllner (54): „Wir sind eine Turniermannschaft, wie kämpfen uns rein.“

Die Hoffnung starb eh zuletzt. Immer wieder stimmten ganze Gruppen „Deutschland, Deutschland“-Schlachtrufe oder „Einer geht noch“-Gesänge an.

Riesenfreude

Riesenfreude: Deutschland wahrte sich bei der WM die Chance aufs Weiterkommen.

Als der späte Siegtreffer durch Toni Kroos fiel, gab’s kein Halten mehr! Fast 800 Kehlen im Hallenbad und im Biergarten am Hallenbad stießen Jubelschreie aus, Freunde und Fremde lagen sich in den Armen. Christian Ewert war völlig erschöpft. „Ich freue mich tierisch, dass wir in Unterzahl noch gewonnen haben“, sagte der 40-Jährige.

Der Siegtor-Jubel im WAZ-Video:

WM-Übertragung im Hallenbad: Deutschlands Siegtor gegen Schweden

Im Garten des Hallenbad-Kulturzentrums fieberten wieder hunderte Fans beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden mit. Riesig war der Jubel beim erlösenden Siegtor durch Toni Kroos.

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Etwas später erlebte Wolfsburg seinen ersten Autokorso dieser WM. Fahnen wurden geschwenkt, Autohupen gedrückt. Zwar war die Teilnahme auf dem Cityring noch überschaubar. Aber nach dem Sieg gegen Schweden ist nicht ausgeschlossen, dass noch einige Spiele mehr mit deutscher Beteiligung kommen. Auch wenn das zuletzt mancher nicht mehr zu hoffen gewagt hätte.

Von Kevin Nobs

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