Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Coronavirus

Wolfsburg: Drei weitere Corona-Tote, Stadt hebt Betretungsverbote auf

Polizeistreife im Allerpark: Die Stadt hebt die Betretungsverbote auf.

Polizeistreife im Allerpark: Die Stadt hebt die Betretungsverbote auf.

Wolfsburg. In Wolfsburg sind drei weitere Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es handelte sich um zwei Frauen im Alter von 85 und 86 Jahren sowie um einen 80-jährigen Mann, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Alle drei waren Bewohner des Hanns-Lilje-Heims. Die Stadt kündigte außerdem eine Aufhebung des Betretungsverbotes für die Bereiche Allerpark, Schillerteich und Kaufhof ab Freitag an.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In Wolfsburg sind nun insgesamt 44 Menschen nach einer Covid-19-Infektion gestorben – bis auf zwei Ausnahmen allesamt Bewohner des Hanns-Lilje-Heims. In dem Pflegeheim sollen bis Freitag alle Bewohner und Mitarbeiter erneut auf das Virus getestet werden – auch diejenigen, die im Verlauf des Coronavirus-Ausbruchs bereits positiv getestet waren. "Wir hoffen, dass wir nach Vorliegen der Ergebnisse dann auch eine Aussage zur Zahl der Genesenen machen können", sagte Diakonie-Sprecherin Bettina Enßlen.

Das Gesundheitsamt zählte bis Donnerstagnachmittag 253 bestätigte Coronavirus-Fälle in Wolfsburg, das sind vier mehr als am Vortag. Elf Corona-Patienten werden aktuell im Klinikum behandelt, davon eine Person auf der Intensivstation.

Im Allerpark gilt noch ein „Lagerverbot“

Die Betretungsverbote für die Naherholungsgebiete Allerpark und Schillerteich sowie den Kaufhof hebt die Stadt wieder auf – die Bereiche dürfen ab Freitag, 17. April, wieder betreten werden.Für den Allerpark gilt allerdings vorerst bis zum 17. Mai ein sogenanntes Lagerverbot. Die Stadt beschreibt dies als „Einrichtung eines Rast- und Ruheplatzes zum Zwecke des Verweilens“ – im Grunde also eine Art Picknick-Verbot. Das Verbot gilt für die öffentlichen Grün- und Sandflächen einschließlich der Wege im Allerpark.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die große Mehrheit der Wolfsburger habe das Kontaktverbot und die Abstandsregelungen zur Eindämmung des Coronavirus verinnerlicht, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD). Deshalb lockere die Stadt die Regeln für die beliebten Naherholungsgebiete Allersee und Schillerteich. „Wir vertrauen darauf, dass die Bürger weiterhin verantwortungsvoll von sich aus die Regeln befolgen“, so Mohrs. Polizei und Ordnungsdienst werden die Lage beobachten.

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Die Polizei stellte seit dem 21. März insgesamt 278 Verstöße gegen das Betretungsverbot am Allersee fest. „Dieser Wert ist im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Wolfsburger Einwohnerinnen und Einwohner verschwindend gering. Daher sehen wir bestätigt, dass sich die meisten Menschen an die Verbote hielten“, sagte Polizeichef Olaf Gösmann. Einsatzkräfte der Polizei und des städtischen Ordnungsdienstes werden das Lagerverbot am Allersee überwachen, kündigte er an.

Lesen Sie auch:

Von der Redaktion

Mehr aus Wolfsburg

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.