Trockenheit

Waldbrandgefahr: Deshalb verhängt die Stadt Wolfsburg ein Grillverbot

Grillen verboten: Wegen der Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ist das Grillen auf öffentlichen Plätzen in Wolfsburg im August tabu.

Grillen verboten: Wegen der Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ist das Grillen auf öffentlichen Plätzen in Wolfsburg im August tabu.

Wolfsburg. Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr verhängt die Stadt Wolfsburg fast den gesamten August über ein Grillverbot. Eine entsprechende Allgemeinverfügung tritt am Mittwoch, 3. August, in Kraft und betrifft sämtliche öffentliche Grillplätze im Stadtgebiet und im Allerpark. "Im Hinblick auf die Wetterprognosen der kommenden Tage ist mit erhöhter Brandgefahr zu rechnen", teilte die Stadt am späten Dienstagnachmittag mit. Schon vor einer Woche warnte die Feuerwehr nach einem Feuer im Stadtwald vor großer Waldbrandgefahr.

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Das Grillverbot soll zunächst bis Sonntag, 28. August, gelten. „Sollte die Trockenheit über diesen Zeitraum hinweg andauern, behält sich die Stadt die Verlängerung des Grillverbotes vor“, hieß es. Die Verfügung könne bei milderen Aussichten aber auch wieder aufgehoben werden.

Erhöhte Brandgefahr: Vegetation in Wolfsburg ist knochentrocken

Der Grund für die Maßnahme ist auf allen Grünflächen der Stadt zu sehen: Das Gras ist braun und selbst viele Büsche sind kurz vorm Verwelken – den Bäumen geht es kaum besser. Die Vegetation ist knochentrocken und Regen nach den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht in Sicht. Wolfsburg sei vermehrt in Warnstufe vier von fünf beim Graslandfeuer- und Waldbrandgefahrenindex eingestuft, teilte die Verwaltung mit.

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Feuer im Stadtwald: Am 25. Juli brannte es am Steimker Berg im Unterholz – die Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten an.

Feuer im Stadtwald: Am 25. Juli brannte es am Steimker Berg im Unterholz – die Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren rückten an.

Offenes Feuer und Grillen in der Öffentlichkeit tabu

Wegen der anhaltenden Dürre fehlt in Wolfsburg und in der Region zunehmend Wasser. Landwirten vertrocknet die Ernte auf den Feldern, im Vorsfelder Drömling ist die Aller nahezu versiegt. Die Stadt Wolfsburg hat bereits zum Wassersparen aufgerufen – Bürgerinnen und Bürger sollten auf das Befüllen von Pools und das Bewässern des Rasens verzichten.

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Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass gemäß Verordnung über die öffentliche Sicherheit offenes Feuer und Grillen mit Glut auf allen sonstigen öffentlichen Flächen generell verboten ist. Das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung verbietet außerdem in Wald, Moor und Heide sowie in gefährlicher Nähe davon in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober Feuer anzuzünden oder zu rauchen. Und selbst dort, wo Rauchen erlaubt ist, sei bei der Entsorgung von Zigarettenkippen erhöhte Wachsamkeit geboten.

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Von der Redaktion

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