Alternative zum Wahl-O-Mat

WAZ und Voto geben Orientierungshilfe für die Landtagswahl

Voto: Die WAZ erklärt, wie die Alternative zum Wahl-O-Mat funktioniert.

Voto: Die WAZ erklärt, wie die Alternative zum Wahl-O-Mat funktioniert.

Wolfsburg. Voto, die digitale Wahlhilfe vor allem für junge Wähler zur Landtagswahl, ist gestartet – und bereits zigfach durchgespielt worden. Welcher Kandidat und welche Partei am ehesten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen, lässt sich mit dem alternativen Wahl-O-Maten ganz einfach herausfinden. Dabei können sogar einzelne Kandidaten aus Ihrem Wahlbezirk miteinander verglichen werden.

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Testen Sie es gleich aus: Zur Wahlhilfe von Voto

Das ist die Idee hinter Voto

Das ist die Idee hinter Voto: Innerhalb von maximal fünf Minuten setzen sich Wählerinnen und Wähler mit den wichtigsten Themen einer Wahl auseinander und geben ihre Meinung zu 30 Aussagen ab. Nutzer können einer These wie „Niedersachsen soll sich im Bundesrat für die Einführung eines Tempolimits einsetzen“ mit einem Klick auf „Daumen hoch“ zustimmen, diese mit einem „Daumen runter“ ablehnen, sich neutral positionieren, oder diese als besonders wichtig einstufen – in diesem Fall wird doppelt gewertet.

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Nach der Berechnung werden die Ergebnisse sortiert und dem Nutzer in der Reihenfolge der prozentualen Übereinstimmung mit den Kandidierenden angezeigt. Der sogenannte Matching-Prozess basiert auf einem relativ simplen, aber effizienten Algorithmus, erklärt Julius Oblong von Voto. Neutral beantwortete Thesen würden bei der Auswertung ausgeschlossen.

Die inhaltliche Ausgestaltung des Online-Tools erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst wurden mit Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler aus der Region Themen und Thesen für die Wahl entwickelt. Die Journalisten der Aller-Zeitung haben dann dafür gesorgt, dass alle wichtigen Themen der Wahl auch berücksichtigt sind.

Liste mit 30 Aussagen

In einem weiteren Schritt wurde basierend auf den Themen eine Liste mit 57 Aussagen erstellt und diese den Parteien und Kandidierenden vorgelegt. Insbesondere Aussagen, bei denen Meinungsverschiedenheiten deutlich werden, sind nun bei Voto enthalten. Themen, über die sich alle oder die meisten Beteiligten ähnlich äußerten, sind weggefallen. Am Ende stand die Liste mit 30 Aussagen.

Und da ein simples Ja oder Nein bei manchen Themen eben nicht ausreicht, hatten die Kandidierenden zudem die Möglichkeit, ihre Positionen zu den verschiedenen Aussagen zu begründen. Die Nutzer können sich damit ein umfassendes Bild über die Kandidatinnen und Kandidaten verschaffen – und das ist letztlich das Ziel von Voto und der WAZ. Ganz wichtig: Der alternative Wahl-O-Mat soll lediglich der Orientierung dienen, aber keine Wahlempfehlung geben.

Von der Redaktion

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