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Heinenkamp

Post-Kombi-Zentrale geht im November in Betrieb

Kombi-Standort im Heinenkamp: Sowohl Briefe als auch Pakete werden hier verladen und dann zugestellt.

Kombi-Standort im Heinenkamp: Sowohl Briefe als auch Pakete werden hier verladen und dann zugestellt.

Heinenkamp.Es fehlen nur noch Möbel: Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft übergab die Unternehmensgruppe Hellmich die neue Kombi-Verbund-Zustellbasis im Heinenkamp an die Deutsche Post AG/DHL. Am Montag, 5. November, werden Mitarbeitende von bisherigen Standorten umziehen – nach nur sechs Monaten Bauzeit.

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Briefe und Pakete, die in Braunschweig vorsortiert werden, landen dann hier in Metallkörben an den Toren der Halle, werden neu verladen und ausgeliefert. Und mit dem Verwaltungsgebäude haben alle Mitarbeitenden – 94 Männer und 70 Frauen – eine zentrale Anlaufstelle.

„Das Wetter hat uns in die Karten gespielt“, sagte Investor Marc Hellmich. Neben den Bautrupps hätten zudem die Stadtverwaltung und die WMG Anteil daran, dass es so gut lief: „Vom Antrag bis zur ersten Teil-Baugenehmigung dauerte es nur eineinhalb Monate, das ist fantastisch!“, schwärmte er. Falls es in Zukunft weiteren Bedarf für einen Bauinvestor gebe: „Wir stehen Gewehr bei Fuß.“

Kombi-Standort im Heinenkamp: Sowohl Briefe als auch Pakete werden hier verladen und dann zugestellt.

Kombi-Standort im Heinenkamp: Sowohl Briefe als auch Pakete werden hier verladen und dann zugestellt.

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Post-Niederlassungsleiter Marcus Wulf bemerkte, die alten Standorte seien schon lange viel zu klein gewesen angesichts des enormen Paktenmengen-Wachstums. Die Chance im Heinenkamp ein Grundstück zu bekommen sei „ein Glücksfall“. Das wirke sich hoffentlich positiv auf die gesamte Region aus. Ein Vorteil: Laster aus Braunschweig müssen ab November nicht mehr quer durch die Wolfsburger Innenstadt fahren. Trotzdem hofft Oberbürgermeister Klaus Mohrs, dass es bald Fahrzeuge gibt, die geräusch- und emissionsärmer unterwegs sind, denn: „Gerade für die Anwohner hier in Hattorf sind Lkws ein Problem.“

Auf lange Sicht setze auch die Post verstärkt auf E-Mobilität, stellte Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt in Aussicht. 8000 Streetscooter seien deutschlandweit schon mit Briefen unterwegs, für Pakete werde ein größeres E-Fahrzeug entwickelt. Leitungen für Ladestationen wurden im Heinenkamp bereits verlegt.

Von Andrea Müller-Kudelka

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