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Laagberg

Neuland baut Wohnungen zu günstigen Mietpreisen

Ortsrat Mitte-West: Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand und Geschäftsstellenleiterin Sinja Lausch stellten die Pläne für das Wohnbauprojekt „Wohnen für Alle“ am Schlesierweg vor.

Ortsrat Mitte-West: Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand und Geschäftsstellenleiterin Sinja Lausch stellten die Pläne für das Wohnbauprojekt „Wohnen für Alle“ am Schlesierweg vor.

Wolfsburg. Die Wohnungsgesellschaft „Neuland“ schafft am Laagberg ein großes Kontingent von Wohnungen zu erschwinglichen Mietpreisen. Darüber berichteten Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand und Sinja Lausch, Geschäftsstellenleiterin Mitte-West, am Mittwochabend im Ortsrat Mitte-West.

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Mietpreise zwischen 6,10 und 7,50 Euro pro Quadratmeter

Im ersten Abschnitt sollen laut Brand zunächst 69 Wohnungen am Schlesierweg in drei- und viergeschossiger Bauweise entstehen. Das Vorhaben unter dem Titel „Wohnen für Alle“ sei teilweise zur öffentlichen Förderung angemeldet. „Wir gehen davon aus, dass die künftigen Mietpreise zwischen 6,10 und 7,50 Euro pro Quadratmeter angesiedelt sind“, sagte der Neuland-Chef.

Abriss und Neubau wirtschaftlicher als Sanierung

Derzeit laufen die Abrissmaßnahmen, zahlreiche ehemalige Mieter sind ausgezogen und haben – so Sinja Lausch – überwiegend in Neuland-Wohnungen ein neues Domizil gefunden. „Wir konnten zuvor in Gesprächen mit den Bewohnern feststellen, dass die geplanten Neubauten überwiegend begrüßt wurden“, so Lausch. Das sei darauf zurückzuführen, dass die Wohnblöcke beispielsweise im Schlesierweg und im Masurenweg die vergangen Jahrzehnte nicht unbeschadet überstanden haben. Hans-Dieter Brand erläuterte, dass sich bei Substanzüberprüfungen gezeigt habe, dass die mit hohen Kosten hätten saniert werden müssen. „Da wurde es zunehmend wirtschaftlicher, einen Abriss ins Auge zu fassen und Neubauten zu erstellen.“

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Zustimmung aus der Politik

Das Vorhaben der Neuland fand im Ortsrat Mitte-West nahezu ungeteilte Zustimmung. Ortsbürgermeister Matthias Presia (SPD) und Stellvertreter Wilfried Andacht(CDU) sprachen von einer erfreulichen Aufwertung des Stadtteils Laagberg. Sabah Enversen (SPD) berichtete aus eigener Anschauung über den Zustand der ehemaligen Wohnungen: „Das war innen und außen nicht toll!“

Stadt will Überreste des KZ-Außenlagers bewahren

Außerdem befasste sich der Ortsrat mit einem Objekt in unmittelbarer Nachbarschaft der Neubaumaßnahmen. Wo ein Einkaufsmarkt neu entstehen soll, befinden sich die Überreste des Außenlagers Wolfsburg des Konzentrationslagers Neuengamme. Stefan Krieger, Geschäftsbereichsleiter Kultur der Stadt Wolfsburg, berichtete über geplante Maßnahmen, die Überreste des einstigen Arbeitslager zu bewahren und damit die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der noch jungen Stadt Wolfsburg wach zu erhalten. Der Ortsrat unterstützte die Pläne der Stadt. Ortsbürgermeister Presia: "Dies wird ein wichtiges Thema im Ortsrat bleiben." Über weitere Schritte möchte man stets informiert werden.

Von Burkhard Heuer

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