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Jahreswechsel

Nach Angriff auf Feuerwehr: Polizei setzt Silvester mehr Personal ein

Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde: In der Silvesternacht 2017 wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerksraketen beschossen.

Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde: In der Silvesternacht 2017 wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerksraketen beschossen.

Wolfsburg. Damals war ein Löschfahrzeug gezielt mit Feuerwerksraketen beschossen worden. „Dabei wurde eine Linie überschritten, die nicht noch einmal überschritten werden darf“, sagt Volkmar Weichert, Sprecher der Vorsfelder Wehr. Unter dem Hashtag #soetwasmachtmannicht hatte die Feuerwehr Vorsfelde auf dieses Straftat reagiert und viel Zuspruch in der Bevölkerung bekommen, so Weichert.

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„In diesem Jahr hoffen wir, dass allen Einsatzkräften mit genügend Respekt begegnet wird – egal ob Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr“, so der Sprecher. Er weist darauf hin: „In vielen Ortschaften sind die Einsatzkräfte freiwillig unterwegs, sitzen wie jeder Bürger mit Familien und Freunden zusammen, und wenn ein Alarm erfolgt, verlassen sie diese Feiern, um dem Bürger zu helfen, leider vergessen das viele.“

Die klare Ansage dazu von Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann: „Wir werden in der Silvesternacht unsere Dienststärken deutlich anheben, um zusätzliche Interventionskräfte verfügbar zu haben.“ Insbesondere das gewalttätige Vorgehen gegen Kräfte der Rettungsdienste und Feuerwehren soll dabei in den Fokus genommen werden.

„Feiern Sie bitte ausgelassen, fröhlich und friedlich“, sagt Gösmann. Wer jedoch Einsatzkräfte von Polizei oder Feuerwehr angreift, müsse mit konsequentem polizeilichen Einschreiten rechnen. Das bedeute auch eine mögliche Ingewahrsamnahme und konsequente Strafverfolgung. Der Polizeichef empfiehlt, nur so viel Alkohol zu sich zu nehmen, dass man sein Handeln unter Kontrolle hat, und wünscht allen Bürgern einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

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Gleichzeitig rät Feuerwehr-Sprecher Weichert, unbedingt die Sicherheitshinweise, die auf Feuerwerksverpackungen aufgedruckt sind, einzuhalten. In der Silversternacht sollten darüber hinaus keine brennbaren Gegenstände auf Balkonen und Terrassen gelagert werden, denn die vergangene Silvesternacht habe gezeigt, dass es schnell zu einem Balkonbrand kommen kann, wenn eine Rakete dort landet.

Ebenso sollten vor den Haustüren keine Papiernbehälter stehen, da diese durch unsachgemäßen Einsatz von Böllern in Brand geraten können. Weichert: „Wir wünschen uns, dass im Falle eines Einsatzes keine Rettungskräfte beim Einsatz behindert, beschimpft oder angegangen werden.“

Sein Wunsch fürs neue Jahr: Bürger, die sich in die Feuerwehr einbringen, getreu dem Motto: „Mitmachen anstatt Gaffen“! Jede Feuerwehr suche noch interessierte Bürger – vielleicht ein Vorsatz für 2019, so Weichert.

Von Michael Lieb

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