Wendschott

Märchenhafter Kalender mit Baby-Filmstars

„Es war einmal...“: Monika Dubiels Kalender zeigt Babys als kleine Filmstars.

„Es war einmal...“: Monika Dubiels Kalender zeigt Babys als kleine Filmstars.

Wendschott. Monika Dubiel hat ihren Traumjob gefunden: Sie fotografiert neugeborene Babys. In einem Traum kam ihr dann eine besondere Idee: Die Babys mit Kostümen zu verkleiden, die Kinderfilmen wie Walt Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Cap und Capper“ oder der Biene Maja nachempfunden sind – und daraus einen Kalender zu machen. „So habe ich das gesamte Jahr über kleine Filmstars geschaffen“, berichtet die Wendschotterin stolz.

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Der Kalender trägt den Titel „Es war einmal...“ und ist ab sofort bei der Buchhandlung Sopper in Vorsfelde und online bei Monika Dubiel (www-monikadubiel.de) erhältlich, bald soll es ihn auch bei Amazon geben. Mit dem Kalender erfüllte sich die 30-Jährige einen Herzenswunsch.

Neugeborenen-Fotografie ist nicht einfach

Fotografie mochte Dubiel schon lange, doch die Eltern rieten ihr zu einer Ausbildung bei Volkswagen – das sei ein sicherer Job. Und dafür entschied sich die junge Frau zunächst auch. 2007 kaufte sie sich dann ihre erste Spiegelreflexkamera, 2009 begann Monika Dubiel mit Porträtfotografie. 2012 kam Tochter Mia zur Welt, Sohn Piet folgte 2014 – und da bekam die junge Mutter Lust auf Neugeborenenfotografie. Kein einfacher, aber dafür ein sehr erfüllender Job. Schwierig, weil die Babys, die zwischen sieben und zehn Tage alt sind, nicht immer das machen, was Eltern und Fotografin wollen. „Aber es gibt einige Tricks“, verrät Dubiel. Man müsse eine kuschlige Umgebung schaffen, wie die im Bauch der Mutter. Die Kleinen möchten es warm haben und müssen satt sein. Stillen gehört deshalb fast immer zum Fotoshooting, das dadurch gern mal drei bis vier Stunden dauert.

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Aufwendige Recherchen für Kostüme

Für den Kalender setzte die Wendschotterin noch einen drauf: Sie sorgte nicht nur für filmreife Kulissen, bei denen sie auch noch an das kleinste Details dachte, sondern auch für die passenden Kostüme. Um die richtigen zu finden, sind einige Recherchen nötig. Polen, England – dort gebe es richtig schöne Outfits. Aber Dubiel schneidert auch selbst, zum Beispiel das Schneewittchen-Kleid auf dem Kalender-Titelbild. Zum Biene-Maja-Outfit ließ sie sogar eine Figur des Grashüpfers Flip anfertigen – die Kunsthandwerkerin filzte sie aus der Wolle ihrer eigenen Schafe.

Wer an dem Kalender Gefallen findet, darf sich freuen: „Ich habe schon Motive für einen zweiten Kalender im Kopf.“ Eines könnte Bambi sein, das Mützchen mit Rehohren liegt schon im Fotostudio...

Von Sylvia Telge

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