Pandemie

Klinikum Wolfsburg verhängt Besuchsverbot wegen steigender Corona-Zahlen

Klinikum Wolfsburg: Ab Donnerstag gilt ein weitgehendes Besuchsverbot.

Klinikum Wolfsburg: Ab Donnerstag gilt ein weitgehendes Besuchsverbot.

Wolfsburg. Das Klinikum Wolfsburg hat aufgrund der steigenden Corona-Zahlen ein weitgehendes Besuchsverbot erlassen. Ein Besuch von Patienten sei von Donnerstag an „vorerst grundsätzlich nicht mehr möglich“, teilte das Klinikum am Mittwochabend mit. Ausnahmen könnten nach vorheriger Rücksprache aus medizinischen oder palliativmedizinischen Gründen sowie in der Geburtshilfe, der Kinderklinik und für Blutspender ermöglicht werden.

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Bereits seit Ende vergangener Woche durften stationäre Patienten nur noch von einer Person Besuch empfangen und nicht mehr von mehreren Personen gleichzeitig. Das nun beschlossene weitgehende Besuchsverbot begründete das Klinikum mit den steigenden Corona-Infektionen in Wolfsburg "und dem bald anzunehmenden Überschreiten des Inzidenzwert 50".

Besuchsverbot zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern

„Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere, um die uns anvertrauten Patienten, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen, haben wir diese Entscheidung treffen müssen. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, sagte die stellvertretende Klinikumsdirektorin Katrin Stary.

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Klinikumsdezernentin Monika Müller bat alle Patienten und deren Angehörigen um Verständnis für diesen Schritt. „Mit dem Besuchsverbot reagieren wir auf die aktuelle Infektionslage – auch um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Sobald wie möglich werden wir das Verbot natürlich wieder lockern“, so Müller.

Infoveranstaltungen für werdende Eltern müssten erneut ausgesetzt werden

Das Klinikum sagt zudem zahlreiche geplante Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen ab. Auch die gerade erst von der Geburtshilfe wieder angebotenen Infoveranstaltungen für werdende Eltern müssten erneut ausgesetzt werden.

Dagegen bieten die Ambulanzen vorerst weiter Sprechstundentermine an. Das Klinikum weist darauf hin, dass Patienten zu den Terminen möglichst ohne Begleitung kommen sollen. Ausnahmen für hilfsbedürftige Personen seien nach Rücksprache möglich.

Grundsätzlich gilt im Klinikum die Pflicht mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Alltagsmasken sind nicht gestattet. Zu den geltenden Hygienebestimmungen gehören auch die Händedesinfektion und das Einhalten von Mindestabständen zu anderen Personen.

Von der Redaktion

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