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Kuriositäten

Handys, Hörgeräte und 1000 Euro warten im Wolfsburger Fundbüro

Im Fundbüro im Rathaus B kommt einiges zusammen: Ehrliche Wolfsburger geben im Jahr bis zu 1300 Gegenstände ab, die sie in der Stadt gefunden haben.

Im Fundbüro im Rathaus B kommt einiges zusammen: Ehrliche Wolfsburger geben im Jahr bis zu 1300 Gegenstände ab, die sie in der Stadt gefunden haben.

Wolfsburg. Bringen die Leute heutzutage noch Dinge ins Fundbüro? Tatsächlich ja, und das in beeindruckendem Umfang. Bargeld, Handys, Schlüssel und mehr werden im Rathaus abgegeben, jedes Jahr bis zu 1300 Fundstücke. Auch eher überraschende Objekte haben ehrliche Wolfsburger gefunden.

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Sogar Kinderwagen warten auf Abholung

„In den vergangenen Monaten wurden einige sehr teure Handys abgegeben“, berichtet Stadtsprecherin Elke Wichmann auf Nachfrage der WAZ. Nicht schlecht staunte man im Fundbüro im Rathaus auch über den Fund von 1000 Euro in bar! Kaum weniger ungewöhnlich ist die Tatsache, dass einige Kinderwagen im Rathaus auf Abholung warten. Und, so Wichmann: „Es wurden viele Hörgeräte abgegeben.“

Auch wenn jedes Jahr 1200 bis 1300 Fundstücke den Weg ins Rathaus finden, sei der Trend insgesamt eher rückläufig. Ein Wert hat sich dagegen gehalten: Nur etwa zehn Prozent aller Fundsachen werden auch wieder abgeholt.

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Fundstück Handy: Viele Mobiltelefone landen jährlich im Fundbüro der Stadt Wolfsburg.

Fundstück Handy: Viele Mobiltelefone landen jährlich im Fundbüro der Stadt Wolfsburg.

Wer etwas verloren hat und zur Fundstelle geht, muss übrigens einen Nachweis erbringen, dass er der tatsächliche Eigentümer ist. Hier gibt es klare Regeln. Bei Handys zum Beispiel muss der Abholer einen Kaufbeleg vorlegen oder noch im Fundbüro die PIN eingeben können. Bei Schlüsseln muss ein entsprechender Zweitschlüssel vorgelegt werden, bei anderen Gegenständen wie Schmuck eine genaue Beschreibung abgegeben werden.

„Nicht abgeholte Fundsachen werden, wenn möglich, versteigert“

Und was ist, wenn niemand Besitzansprüche anmeldet? „Die nicht abgeholten Fundsachen werden, wenn möglich, versteigert“, sagt Stadtsprecherin Wichmann. Zwei Versteigerungen finden jedes Jahr statt, eine online, die andere im CongressPark.

Falls die Versteigerung nicht klappt, werden Fundsachen gespendet. Sprich: Dinge im Fundbüro (Rathaus B, Zimmer B011) abzugeben, lohnt sich nicht nur wegen des Finderlohns in Höhe von fünf Prozent des Sachwertes.

Von Kevin Nobs

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