Maurer und Steinhauer

Gäste aus der Ferne: Kongress der Wandergesellen fand in Wolfsburg statt

Die Wandergesellen trafen sich zum Gruppenbild auf dem Klieversberg.

Die Wandergesellen trafen sich zum Gruppenbild auf dem Klieversberg.

Wolfsburg. In diesem Jahr war es wieder an der Zeit: Der Gesellschaft der rechtschaffenen fremden und einheimischen Maurer- und Steinhauergesellen stand der Kongress bevor, der regelmäßig alle fünf Jahre abgehalten wird. In diesem Jahr wurde der 26. Kongress in Wolfsburg ausgerichtet, nachdem sich die reisenden Gesellen auf dem letzten Kongress für diesen Austragungsort ausdrücklich ausgesprochen hatten. Neben der Tagung beinhaltete das Programm am Wochenende vor allem Zeit für den Austausch und gesellige Stunden. Neben der Innenstadt machten die Gesellen auch Halt in Mörse.

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Lange Tradition der Wandergesellen

Bis in das 17. Jahrhundert reicht die Tradition der Wandergesellen zurück. Wesentlich für die Gesellschaft ist es, mit den sich verändernden Bedingungen der Außenwelt zu gehen und ihr Regelwerk stetig zu hinterfragen. Vor diesem Hintergrund kommen Vertreter der Gesellen verschiedener Städte zum Kongress zusammen – üblicherweise in großen Städten wie Frankfurt oder Hamburg. Sie besprechen sich zu verschiedensten Themen und befassen sich zum Beispiel mit Fragen, ob Gesellen auf der Reise ein Handy mitführen dürfen. Insgesamt 40 Delegierte der Gesellschaften kamen bei dem diesjährigen Kongress zur Beratung und Abstimmung in Wolfsburg zusammen und reisten aus näher wie auch ferner gelegenen Städten wie Hamburg, Lüneburg, Husum oder auch Stockholm an.

2012 richteten die Wandergesellen zum ersten Mal ihre Aufmerksamkeit auf die Stadt Wolfsburg: Vor zehn Jahren war Herbergseinweihung im Café Schrill in Mörse, die damit in diesem Jahr gleichzeitig Jubiläum feiert. Seither habe die Stadt stetig an Beliebtheit als Reiseziel gewonnen: Auf den zweiten Blick habe Wolfsburg vielen sehr gefallen, so dass sie doch länger in der Stadt blieben, verrät Maurermeister Velten Huhnholz.

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Herbergsort und jetzt Kongress

So folgte in diesem Jahr mit dem Kongress der weitere Höhepunkt, was die Wolfsburger Gesellen als große Ehre und Anerkennung empfinden. Zum Auftakt trafen sich die Delegierten allesamt in der Herberge im Café Schrill, wo die Kongresstage eingeläutet und traditionell ein internes Ritual durchgeführt wurde. Nach einem geselligen Abend kehrten die Wandergesellen im Haus der Jugend in Wolfsburg ein. Der zweite Tag bestand aus einer Sitzung und einem Ausflug auf den Klieversberg, wo Oberbürgermeister Dennis Weilmann und der Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Detlef Bade, Grußworte sprachen, ehe es am dritten Tag für die Delegierten zurück auf die Reise ging.

Von Michèle Joppe

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