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CongressPark

Fans feiern Semino Rossis „Latino Tour“

Latino-Tour: Semino Rossi und sein Ensemble begeisterten das Publikum im CongressPark. In der ersten Reihe saßen die Schwestern Heike Zick und Chrissi Gratz (r.) –  seit 15 Jahren Fan.

Latino-Tour: Semino Rossi und sein Ensemble begeisterten das Publikum im CongressPark. In der ersten Reihe saßen die Schwestern Heike Zick und Chrissi Gratz (r.) – seit 15 Jahren Fan.

Wolfsburg. Echte Fans wie Heike Zick und Chrissi Gratz kamen am Freitagabend in Türkis zum Semino-Rossi-Konzert in den Wolfsburger CongressPark – die Lieblingsfarbe des Schlagerstars. Michaela Berlin-Sprenger aus Südhorsten in der Nähe von Minden hatte sich sogar Strähnchen gefärbt und trug ein Tango-Kleid – passend zum Motto: Semino Rossi ist auf „Latino Tour“.

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Ein Freund aus schweren Zeiten

Spanische Lieder hatten dem gebürtigen Argentinier anfangs in Europa kein Glück gebracht: 20 Jahre lang sang er als Straßenmusiker zur Gitarre, bevor er den deutschen Schlager für sich entdeckte. Humberto Buenaventura, ein Freund aus dieser schweren Zeit, begleitet ihn jetzt auf der Tour als Tangosänger. Das Publikum im Congress-Park spendete freundlichen Applaus, ebenso wie für die Tango-Weltmeister von 2013, Guido Palacios und Florencia Zárate Castilla.

„Ich bin ein bisschen nervös“

Jubelrufe gab’s aber für Semino Rossi, der mit samtener Stimme, charmantem Lächeln und elegantem Hüftschwung viele Herzen höher schlagen ließ. „Ich bin ein bisschen nervös“, gestand er zu Beginn. Sein Manager habe ihm geraten, dem Schlager treu zu bleiben. Spanische Evergreens wie „Guantanamera“ oder „Besame Mucho“ kamen aber sehr gut an. Und einige deutsche Lieder mischte er dann doch ins Programm. Bei „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ sang und schunkelte der Saal im Walzertakt – und hörte auch nicht auf zu schunkeln, als das gut gelaunte Bläser-Trio aus Kuba in den Rumba-Rhythmus wechselte.

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Stimmen aus dem Publikum

"Ich würde am liebsten die ganze Zeit stehenbleiben und tanzen", sagte Harald Nitsch (56). Seine Mutter Ursula (79) aus Reislingen hielt es ebenfalls nur selten auf dem Sitz. Gleich drei Generationen aus Vorsfelde schunkelten in der dritten Reihe: Kristina Tolksdorf (53) mit ihrer Mutter Ursula (83) und Tochter Tanja (23). Wenige Stühle weiter amüsierte sich noch ein Vorsfelder: Martin von Palubicki (55), eigentlich der größte Fan von Bernhard Brink (WAZ berichtete). Doch Semino Rossis tolle Stimme gefiel auch ihm.

Von Andrea Müller-Kudelka

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