Wendschott

Dorfverein stellt Weichen für Zukunft: Vorstand soll deutlich verjüngt werden

Weichenstellung für die Zukunft: Der Arbeitskreis des Dorfvereins Wendschott plant die Verjüngung des Vorstandes.

Weichenstellung für die Zukunft: Der Arbeitskreis des Dorfvereins Wendschott plant die Verjüngung des Vorstandes.

Wendschott. Wenn sich die Mitglieder des traditionsreichen Wendschotter Dorfvereins am 17. April zur Jahreshauptversammlung treffen, gilt es, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Vier der bewährten Vorstandskräfte werden nicht mehr für ihre Posten kandidieren, es sollte also einen Generationswechsel geben an der Spitze des 535-Mitglieder-Vereins. Dass dieser möglichst reibungslos vollzogen wird, ist ein Anliegen des 15-köpfigen Arbeitskreises, der sich bereits zu zwei Sitzungen getroffen hat.

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Die engagierten Wendschotter Frauen und Männer wollen mit Unterstützung der ausscheidenden Vorstands-Senioren die Voraussetzungen für die nächsten 21 Jahre Dorfverein schaffen. Denn exakt so alt ist die Wendschotter Gemeinschaft mit Domizil im Niedersachsenhaus, die am 17. April 1997 zunächst von zehn Interessierten ins Leben gerufen wurde. Heute gehört nahezu jeder sechste der insgesamt 3300 Einwohner dem Verein an, wobei nach Worten von Ortsbürgermeister und Beisitzer Siegfried Leu durchaus noch Luft nach oben ist. Er spricht speziell die Neubürger an: „Es wäre schön, wenn auch diese sich zukünftig für die Belange ihres neuen Heimatortes engagierten.“

Stefan Lorenz vom Arbeitskreis betont derweil, dass man sich im Vorfeld der Jahreshauptversammlung getroffen habe, um bei engagierten Mitstreitern schon mal das Interesse an einer Vorstandsmitarbeit abzuklopfen, um der Versammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen. „Wer schließlich in welches Amt gewählt wird“, so Lorenz, „obliegt letztlich den Mitgliedern.“ Man sei allerdings froh, dass das Ausscheiden der bewährten Senioren Wilhelm Daehre (79/amtierender Vorsitzender), Horst Bäcker (78/2.Vorsitzender, Bernd Brehm (78/Kassierer) und Dieter Wolter (82/Beisitzer) keine Vakanzen hinterlasse, geschweige denn, den Fortbestand des Dorfvereins gefährdet. „Der Vorstand wird lediglich jünger“, meint Wilhelm Daehre, „und das ist gut und notwendig für die Zukunft.“

Unverändert bleibt die Fülle heimatkundlicher Aufgaben, die Teams engagierter Mitstreiter bleiben erhalten: Feste werden veranstaltet, alte Handwerke werden angeboten und sollen noch ausgeweitet werden. „Dazu sind Mitstreiter immer herzlich willkommen“, sagt Museumsführer Werner Scholz. Der 77-jährige sucht selbst einen geschichtsinteressierten Helfer, der ihn bei den regelmäßigen Führungen unterstützt.

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Von Burkhard Heuer

AZ/WAZ

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