Neue Leitung

Doppelspitze startet digitale Zukunft der Volkshochschule

Vorstellung der neuen Doppelspitze der Volkshochschule (v. links): Stefan Kanitzky, Silja Kirsch-Bronzlik, Dr. Birgit Rabofski, Susann Köhler, Iris Bothe und Iris Schubert.

Vorstellung der neuen Doppelspitze der Volkshochschule (v. links): Stefan Kanitzky, Silja Kirsch-Bronzlik, Dr. Birgit Rabofski, Susann Köhler, Iris Bothe und Iris Schubert.

Wolfsburg. Im Bildungshausausschuss präsentierte sich am Donnerstag die neue Leitung der Wolfsburger Volkshochschule. Susann Köhler und Silja Kirsch-Bronzlik sind beide 39 Jahre alt und haben ein gemeinsames Ziel – als Doppelspitze wollen sie die Erwachsenenbildung auf ihrem weiteren Weg in die digitale Zukunft begleiten.

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Volkshochschule: Ort der Begegnung

„Natürlich bleibt die Volkshochschule weiterhin ein Ort der Begegnung“, sagt Susann Köhler. Aber die Unterstützung durch digitale Medien sei gerade im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele immer wichtiger.

Silja Kirsch-Bronzlik wuchs in Detmerode auf

Diese Vereinbarkeit ist auch ein Grund dafür, dass die VHS-Leitung jetzt auf beider Schultern ruht. Silja Kirsch-Bronzlik, die in Detmerode geboren wurde und an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule ihr Abitur ablegte, hatte 2016 ihre Jugendliebe in Wolfsburg wiedergetroffen. Sie ist jetzt Mutter von zwei Kleinkindern (ein und drei Jahre alt) – und freut sich sehr, dass die Regelung es ihr erlaubt, mit einer halben Stelle in einer Leitungsfunktion Verantwortung zu übernehmen. Studiert hatte Kirsch-Bronzlik in Göttingen (Germanistik, Rechtswissenschaften, Sozialpolitik), war bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf und anschließend in Hannover beim Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung tätig. Sie betreute auch ein landesweites Modellprojekt zur Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen. 2013 übernahm sie in Wolfsburg bei der VHS das Weiterbildungs-Management.

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Susann Köhler leitete lange die Öffentlichkeitsarbeit der VHS

Susann Köhler wurde in Halberstadt geboren, studierte in Magdeburg Politik und stieg 2007 als Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit im damaligen Bildungszentrum Wolfsburg ein. Nach Weiterbildungen im Bereich Qualitätsmanagement und Erwachsenenpädagogik sowie den Umstrukturierungen rund um die VHS übernahm sie weitere Aufgabenbereiche und betreute unter anderem das Projekt „Familienuni“.

Speziell im Bereich Sprachen habe die VHS schon gute Erfahrungen mit digitalen Methoden zur Unterstützung der Lernenden gemacht, berichtet Köhler. Kirsch-Bronzlik lobt zudem das gute Verhältnis der VHS zur Stadtverwaltung. „Birgit Rabofski und Iris Bothe haben das gemeinsam in die Wege geleitet und das System so enorm gestärkt“, sagt sie. „Ich würde mir wünschen, dass das Verhältnis so eng bleibt.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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