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Handwerkerviertel

Das bietet das neue „Curry Love“ in der Poststraße

Tatkräftiger Einsatz: Die Renovierungsarbeiten verlangen dem Investor Teja Schönberger einiges ab.

Tatkräftiger Einsatz: Die Renovierungsarbeiten verlangen dem Investor Teja Schönberger einiges ab.

Stadtmitte.Noch liegt das Gemäuer blank, doch bald gibt es hier einen neuen Imbiss mit ganz besonderem Konzept: In der Poststraße 37 entsteht gerade das „Curry Love“. Ab Mai gibt es hier Currywurst, Burger, Pommes und Popcorn.

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Das „Grand Opening“ findet am Samstag, 4. Mai, ab 15 Uhr statt. Auf den 25 Quadratmetern Ladenfläche tummeln sich dann nicht nur Gäste, sondern auch DJs und Musiker, wie etwa Tiana Kruskic von „The Voice of Germany“ und das swingende „Honolulu Quartett“. Außerdem punktet die Party mit gratis Kostproben, Merchandise-Artikeln und natürlich jeder Menge Popcorn für alle.

Nur vier Punkte auf der Speisekarte

Die Speisekarte ist dabei bewusst schmal gehalten. "Es gibt genau einen Hamburger, eine Currywurst und sonst lediglich Pommes und zum Nachtisch Popcorn", erklärt der Initiator Teja Schönberger von der Immobilien-Gesellschaft Wolfsburg (IGW), "aber alles in sehr guter Qualität – und nicht teuer."

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Klug durchdacht: Durch die bodentiefen Fenster können die Gäste problemlos zwischen Draußen und Drinnen wechseln – bei nur 25 Quadratmetern Ladenfläche eine sinnvolle Erweiterung.

Klug durchdacht: Durch die bodentiefen Fenster können die Gäste problemlos zwischen Draußen und Drinnen wechseln – bei nur 25 Quadratmetern Ladenfläche eine sinnvolle Erweiterung.

Das "Curry Love" ist nicht das einzige Projekt des Immobilienkaufmanns Schönberger. Ihm gehören inzwischen auch die Hausnummern 41, 41a, 39 und 35 – in letzterer entsteht übrigens als nächstes ein "Pizzawald". Der Name ist den Wolfsburgern schon bekannt, betreibt Schönberger doch in Fallersleben ebenfalls schon ein gleichnamiges Restaurant.

Poststraße war für den Investoren eine Herausforderung

Doch selbst für den erfahrenen Investor war die Poststraße eine ordentliche Herausforderung. In der Nummer 37 zum Beispiel saß bislang unten ein Handyreparaturdienstleister, die Stockwerke darüber hingegen schienen illegal besetzt zu sein, dort herrschte Chaos. „Eingetretene Türen, Gänge voller Kot und jede Menge Heroinspritzen“, beschreibt Schönberger, was er dort vorfand. „Es ist unglaublich, dass die Stadt das über Jahre zugelassen hat.“

Allmählich aber werden die Räume wieder vorzeigbar, Schönberger bereitet voller Stolz die Premiere vor. Und wer weiß: Wenn es gut läuft, könne er sich gut vorstellen, Franchise-Lizenzen an weitere Pächter zu vergeben – so könnte aus einer Wolfsburger Idee sogar eine ganze „Curry Love“-Kette entstehen.

Von Frederike Müller

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