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Fahrradtour

Belgier strampelt auf Solar-Trike für Europa

Für Europa: Claude Brouir fährt mit einem Solartandem durch die Gründungsländer der Europäischen Gemeinschaft.

Für Europa: Claude Brouir fährt mit einem Solartandem durch die Gründungsländer der Europäischen Gemeinschaft.

Wolfsburg.Der europäischen Idee neuen Schub geben und dafür auf einem speziellen Trike kräftig in die Pedale treten: Das tut der Belgier Claude Brouir bei seiner 100-Tagesfahrt durch sechs europäische Staaten. Am Dienstag legte der 54-Jährige einen Stopp in der Wolfsburger Innenstadt ein.

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Mehr noch als für den sportlichen Fahrer, der am 19. Mai in Brüssel zu seiner Rundreise aufgebrochen war, interessierten sich Passanten für sein auffälliges Gefährt. Dabei handelt es sich um ein dreirädriges Tandem mit einem Dach, das aus vier Solarzellen besteht. Der in Batterien gespeicherte Strom kann bei Bedarf als unterstützende Antriebskraft für das Trike genutzt werden.

Ungewöhnliches Gefährt: Der Belgier Claude Brouir fährt mit einem speziellen Tandem durch die Gründungsländer der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl als Vorgänger der heutigen Europäischen Union.

Ungewöhnliches Gefährt: Der Belgier Claude Brouir fährt mit einem speziellen Tandem durch die Gründungsländer der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl als Vorgänger der heutigen Europäischen Union.

Am Heck symbolisieren sechs Landesflaggen den Reiseweg von Claude Brouir. Gestartet ist er in Brüssel, der weitere Weg führte ihn nach Amsterdam und als nächste Station wird er Berlin erreichen. Von dort aus geht es weiter nach Rom, Paris und über Luxemburg zurück zum Ausgangspunkt. Etwa 70 Kilometer legt er täglich zurück. Das Besondere des Weges: Die sechs Hauptstädte stehen als Gründungsorte der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl 1951 mustergültig für die europäischen Ideen rund um Frieden, Völkerverständigung und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

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„Europa braucht Unterstützung“, umschreibt Claude Brouir seine Motivation für die 5000 Kilometer lange Tour. Werte wie Gerechtigkeit und soziale Gleichheit seien wichtiger denn je, sagt der Belgier, der sich bei den dortigen Grünen engagiert. Zugleich wird das Thema umweltfreundliche Mobilität augenfällig. „Mit dem Fahrrad lässt sich zeigen, wie gut man die Sonne nutzen kann“, sagt Elke Braun, Vorstandsmitglied bei den Wolfsburger Grünen. Aus Sicht von Wolfsburgs ADFC-Vorsitzender Karin Klaus-Witten ist es wichtig, dass hiesige Radwege in einem guten Zustand und breit genug seien.

Von Jörn Graue

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