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Triangel

Illegale Baumfällung kostet mehr als 8000 Euro

Dafür gab es keine Genehmigung: Norbert Ullmann ließ vier Eichen fällen, die der Gemeinde gehörten – jetzt muss er sie ersetzen.

Dafür gab es keine Genehmigung: Norbert Ullmann ließ vier Eichen fällen, die der Gemeinde gehörten – jetzt muss er sie ersetzen.

Triangel. Der Ausschuss hatte beschlossen, von Norbert Ullmann 6000 Euro Schadensersatz zu fordern, da die vier im Oktober von ihm ohne Genehmigung gefällten Eichen der Gemeinde gehörten. Der Wert basiert auf einem Wertgutachten, das die Gemeinde erstellen ließ. Außerdem soll der Triangeler die Kosten übernehmen für das Gutachten, das Ausfräsen der Baumwurzeln sowie die Neupflanzung von vier Eichen. Laut Bürgermeister Volker Arms summiert sich der zu zahlende Betrag für Ullmann damit auf mehr als 8000 Euro.

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Eichen seien krank gewesen

Er habe angenommen, dass zumindest eine der Eichen – die einzige, die er ursprünglich habe fällen wollen – auf seinem Grundstück gestanden habe. Diese Eiche habe sich als krank erwiesen, so habe er letztlich alle vier beseitigt – insgesamt drei seien krank gewesen. Ullmann akzeptierte den Beschluss des Verwaltungsausschusses.

Rücktritt aus Ortsrat verlangt

Nicht akzeptieren will er dagegen die nach wie vor nicht verstummten Stimmen, die wegen der Eichenfällung seinen Rücktritt verlangen als SPD-Ortsratsmitglied in Triangel. Ullmann hatte sich als Nachrücker bereit erklärt, ein Mandat zu übernehmen, nachdem drei Ortsratsmitglieder im Oktober zurück getreten waren. "Das sind zwei verschiedene Dinge. Ich habe als Privatmann einen Fehler gemacht, nicht als Politiker", so Ullmann. Sein Rücktritt würde zudem Neuwahlen zum Ortsrat notwendig machen – was er verhindern wolle. "Schließlich will ich etwas für den Ort machen."

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Landkreis stoppte Anbau

Nicht für den Ort, sondern für sich selbst hat er bereits etwas gemacht – einen Anbau für sein Haus erstellt, ebenfalls ohne Genehmigung. Zumindest, bis der Landkreis ihn danach fragte, und er sofort „den Bau stoppte, um einen Bauantrag zu stellen“, gab er am Donnerstag ebenfalls zu.

Von Thorsten Behrens

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