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SPD-Antrag abgelehnt

Gemeinderat will Kita Triangel nicht vorziehen

Das Rathaus in Westerbeck: Neubau oder Sanierung werden vom Großteil des Gemeinderates als vorrangig angesehen – vor ebenfalls notwendigen Maßnahmen an der Kita Triangel.

Das Rathaus in Westerbeck: Neubau oder Sanierung werden vom Großteil des Gemeinderates als vorrangig angesehen – vor ebenfalls notwendigen Maßnahmen an der Kita Triangel.

Sassenburg.Geplant ist laut – nach der Diskussion mehrheitlich beschlossenem – Investitionsprogramm, 2021 mit den Planungen und 2022 mit Baumaßnahmen an der Kita zu beginnen. Die SPD wollte das vor der Abstimmung je ein Jahr vorziehen.

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„Frühzeitiges Handeln ist notwendig“, appellierte Jörg Heuer an seine Ratskollegen, den Antrag zu unterstützen – umsonst. Denn viele Politiker sahen in einem Vorziehen der Maßnahmen zur Kita Triangel gleichzeitig die Gefahr, dass damit das Projekt Rathaus Westerbeck in der Priorität nach hinten rutschen könnte. An dem Rathaus muss ebenfalls dringend etwas passieren, noch ist aber nicht entschieden, ob es saniert werden soll – oder ob ein Neubau wirtschaftlicher ist (AZ berichtete).

Gleichzeitig umsetzen

Heuer: „Wir wollen die beiden Projekte nicht gegeneinander ausspielen, sondern gleichzeitig umsetzen.“ Diese Botschaft kam aber offenbar nicht an – außer bei der BIG. „Ich bin ebenfalls für den sofortigen Einstieg in die Planungen“, hieß es von Andreas Kautzsch. Er brachte den Vorschlag ins Spiel, einen Teilneubau zu realisieren und dann diesen sowie die Container zu nutzen, bis der Altbau saniert ist. Dann könnten die Kinder aus den Containern in den sanierten Altbau ziehen.

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Bekenntnis: Erst das Rathaus

Siegfried Wehmeier und Waldemar Bartels (beide CDU) bekannten sich eindeutig dafür, zuerst das Rathaus in Westerbeck in Angriff zu nehmen – schon, um die Nutzung der Container an der Kita Triangel durch längere Laufzeiten wirtschaftlich zu gestalten. „Bei einem Vergleich Rathaus und Kita hat für mich das Rathaus Vorrang“, betonte Bartels. „Der Rat hat für die Container gestimmt, wenn wir die jetzt nicht wie geplant nutzen, ist das für mich Geldverschwendung“, sagte denn auch Astrid Schulz (CDU). Heuer: „Die Container können wir auch anderweitig nutzen.“

Gleichrangigkeit gefordert

Triangels Ortsbürgermeisterin Beate Morgenstern-Ostlender (SPD) argumentierte, dass der Ort schon seit Jahren darum ringe, eine neue Kita oder eine Erweiterung zu bekommen. „In Westerbeck und Dannenbüttel ist inzwischen was passiert, nur bei uns in Triangel nicht. Wir wollen eine Gleichrangigkeit mit dem Rathaus“, erklärte sie.

Mit 13 Gegenstimmen – bei einer Enthaltung und sieben Ja-Stimmen – wurde der SPD-Antrag abgelehnt.

Von Thorsten Behrens

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