Vordorf

Debatte um neue Kita-Plätze: Ausschuss verschiebt Thema

Neu bauen oder eine andere Lösung finden? Die Gemeinde Vordorf braucht weitere Kita-Plätze. Doch der zuständige Ausschuss verschob das Thema erst einmal.

Neu bauen oder eine andere Lösung finden? Die Gemeinde Vordorf braucht weitere Kita-Plätze. Doch der zuständige Ausschuss verschob das Thema erst einmal.

Rethen. „Die Sachen, die ich vorhabe, dauern ein halbes Jahr.“ Bürgermeisterin Monika Kleemann (CDU) wollte jedoch nicht in öffentlicher Sitzung im Rethener Gemeindezentrum damit rausrücken, welche kurzfristigen Lösungen sie an der Hand habe, die wesentlich schneller gingen, als ein mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmender Neubau. Es müssten noch hier und da Gespräche geführt werden. „Ich kann es noch nicht öffentlich kund tun.“

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Antrag: Entscheidung verschieben

Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU) beantragte deshalb, eine Entscheidung über den Antrag des Kindergartenvereins auf Erweiterung von Kindergarten und Krippe um jeweils eine Gruppe um mindestens sechs Wochen zu verschieben. „Es geht nicht darum, dass wir es um drei Jahre oder auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben wollen.“

„Ab wann können denn Eltern konkret mit einer Antwort rechnen?“, fragte Sabrina Hebenstreit (SPD). Auch Ausschussvorsitzende Michaela Paritong (SPD) drängte auf Tempo. Bei den Kindergärten gebe es 23 freie Plätze, aber 40 Anmeldungen. „Das ist schon eine Hausnummer.“

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Probleme mit Bauantrag

Auf Nachfrage aus Reihen der Zuhörer in der Einwohnerfragestunde berichtete Kleemann, dass es aktuell Probleme mit dem Bauantrag für die zweite Krippengruppe gebe. Allerdings: „Wir haben schon denjenigen, der die Container aufstellen wird.“ Sie sei zuversichtlich, dass die Krippe zum 1. Mai bezugsfertig sein werde.

Hebenstreit dagegen befürchtet, dass die neue Gruppe frühestens zum Juli starten könnte. Denn das anzuwerbende Personal habe entsprechende Kündigungsfristen beim jetzigen Arbeitgeber einzuhalten.

Von Dirk Reitmeister

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