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Boris Pistorius

Minister stellt sich Fragen von 50 Isenbüttelern

Abendliche Fragerunde: Jannis Gaus (v.l.) und Lisa-Marie Behrens freuten sich über den Besuch von Boris Pistorius und Philipp Raulfs.

Abendliche Fragerunde: Jannis Gaus (v.l.) und Lisa-Marie Behrens freuten sich über den Besuch von Boris Pistorius und Philipp Raulfs.

Isenbüttel.„Dass der Saal voll ist, freut uns sehr“, sagte Isenbüttels SPD-Chef Jannis Gaus mit Blick in die Runde. Es waren keineswegs nur Genossen anwesend, sondern auch Vertreter von Vereinen und Feuerwehren sowie weitere interessierte Bürger. Lisa-Marie Behrens, Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion, moderierte die abendliche Fragerunde.

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Kritik wegen zu viel Bürokratie

Helmut Herrmann vom MTV Isenbüttel etwa ärgerte sich, dass die gesetzlichen Regeln für die kostenlose Teilhabe bedürftiger Familien am Vereinsleben so komplex sind. „Sie sind bürokratisch völlig überladen. Das macht niemandem Spaß. Weder den Betroffenen noch uns“, sagte er.

Kritik übte Herrmann auch an der Kreisvolkshochschule: „Das Angebot mancher Außenstelle besteht zu 50 Prozent aus Sport. Sogar Trainer hat man uns schon abgeworben. Wie sollen wir als Ehrenamtliche dagegen bestehen?“

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Empfehlung: Kooperationen eingehen

Pistorius sagte, dass man am Bundesgesetz zur Teilhabe kaum rütteln könne: „Das ist wie ein Dampfer in voller Fahrt. Der lässt sich nicht umlenken.“ Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs will mit der Kreisvolkshochschule sprechen: „Wenn es so ist, wie es geschildert wurde, kann es nicht so bleiben.“

Schwierig haben es auch die Kinderfeuerwehren gegenüber den Ganztagsschulen. Hier gab Pistorius die Empfehlung, Kooperationen einzugehen. Die Bedingungen dafür wolle man verbessern.

Und für einen Flüchtling, der trotz eines möglichen Ausbildungsplatzes als IT-Systemkaufmann wegen des Dublin-Abkommens zurück nach Italien soll, setzt der Minister sich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ein.

Von Ron Niebuhr

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