Digitalisierung

Was das iPad in der Schule kann

Bildung in der digitalisierten Welt: Das war Thema einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung in Gifhorn.

Bildung in der digitalisierten Welt: Das war Thema einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung in Gifhorn.

Gifhorn. Nach Einschätzung von Dr. Sarah Henkelmann vom Netzwerk Digitale Bildung wird die Künstliche Intelligenz in spätestens 15 Jahren in den Schulen Einzug gehalten haben. Darauf müssen ihrer Ansicht nach nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrkräfte vorbereitet werden. Sie rief dazu auf, anzupacken: „Man kann nicht viel verkehrt machen.“

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Digitaler Schulalltag

Thomas Seeliger, Rektor der Realschule Calberlah, berichtete im Podium aus seinem digitalen Schulalltag. Etwa, wie seine Schüler mit Hilfe eines iPads durch einen menschlichen Körper surfen. „Das ist ein ganz anderes Lernen. Sie waren heiß dabei.“ Die digitale Welt werde Alltag, und die Schule müsse den Kindern den sinnhaften Umgang damit beibringen. Er sieht Vorteile in iPad, Smartboard und Co: „Sie machen viele Inhalte erfahrbarer.“

500 Millionen Euro vom Bund

Der SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs berichtete dem Publikum in der voll besetzten Scheune des Deutschen Hauses, dass das Land Niedersachsen im Rahmen des Digitalpaktes 500 Millionen Euro vom Bund bekomme. Jetzt gelte es zu entscheiden, wie es eingesetzt werden soll – angesichts der eindeutigen Lücken, die noch zu schließen seien. „Wir haben ganz, ganz viel zu tun.“

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In Aus- und Fortbildung der Lehrer investieren

Laura Pooth, Landesvorsitzende der Lehrer-Gewerkschaft GEW, hat da schon eine Idee: Ihrer Meinung nach sollte vor allem in die Aus- und Fortbildung der Lehrer investiert werden – was die im Publikum anwesenden Lehrkräfte mit lautstarkem Applaus quittierten. „Wir brauchen das Recht auf Fortbildung.“ Nur so würden die Lehrer fit in dem Thema, das sie den jungen Leuten vermitteln sollen. Sie warnte auch vor zu viel Digitalisierung: „Bitte keine digitalen Endgeräte schon in Grundschulen.“ Pooth berief sich dabei auf eine Studie. Demnach lieferten Kinder, die weniger mit digitalen Endgeräten arbeiteten, bessere Leistungen ab.

Von Dirk Reitmeister

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