Blaulicht

Unfallflucht in Gifhorn: Im Vorbeifahren Seitenspiegel abgerissen

Zeugen gesucht: Gifhorns Polizei berichtet von einer Unfallflucht auf dem Eyßelheideweg.

Zeugen gesucht: Gifhorns Polizei berichtet von einer Unfallflucht auf dem Eyßelheideweg.

Gifhorn. Gifhorns Polizei informiert über eine Verkehrsunfallflucht am Dienstag, 15. März, auf dem Eyßelheideweg in Gifhorn. Die Fahrerin oder der Fahrer eines schwarzen VW up! stieß im Vorbeifahren gegen einen geparkten Seat Ibiza. Der Unfall ereignete sich gegen 14.35 Uhr auf Höhe der Einmündung Im Buchenhain. Die jeweiligen Außenspiegel der Autos rissen als Folge des Zusammenstoßes ab, der VW setzte die Fahrt jedoch fort und bog in eine Seitenstraße des Eyßelheidewegs ab. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. (0 53 71) 98 00 bei der Gifhorner Polizei zu melden.

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Das richtige Verhalten nach einem Unfall

Schnell ist es passiert: Beim Ausparken hat die Stoßstange des eigenen Autos den Kotflügel des Nachbarn erwischt. Oder ein Seitenspiegel ist beschädigt. Muss ja nicht immer gleich der riesengroße Schaden sein. Trotzdem begeht Unfallflucht, wer sich einfach so aus dem Staub macht – und das ist eine Straftat. Einen Zettel mit den Kontaktdaten zu hinterlassen, reicht da nicht. Gifhorns Polizeisprecher Christoph Nowak erklärt, wie man sich als Verursacher richtig verhält.

Er verweist zunächst auf die Straßenverkehrsordnung. Dort heißt es im Paragrafen 34, dass man so lange am Unfallort zu bleiben hat, „bis zugunsten der anderen Beteiligten und Geschädigten die Feststellung der Person, des Fahrzeugs und der Art der Beteiligung durch eigene Anwesenheit ermöglicht wurde“. Oder „eine nach den Umständen angemessene Zeit zu warten und am Unfallort den eigenen Namen und die eigene Anschrift zu hinterlassen, wenn niemand bereit war, die Feststellung zu treffen“. Was „angemessen“ heißt, ist nicht ganz klar definiert. Nowak sagt: „Richtig wäre es in solch einem Fall, die Polizei zu rufen und den Unfall aufnehmen zu lassen.“ Denn: „Eine Verkehrsunfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.“

Dass die Polizei dann in der Regel eine mündliche Verwarnung ausspricht oder ein Bußgeld verhängt, ist auf alle Fälle das kleinere Übel. Der ADAC informiert, dass jemand, der nach einer Unfallflucht erwischt wird, außer einer Geldstrafe auch mindestens zwei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder – je nach Schadenshöhe – sogar die Entziehung der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate in Kauf nimmt. Ganz zu schweigen davon, dass die Versicherung dann zwar den Schaden des Geschädigten übernimmt, aber sich das Geld vom Verursacher zurück holt.

Von der AZ-Redaktion

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