Dragenkreuzung

Pannen-Schranke an B 188 bald im Fernsehen

Dreharbeiten an der Dragenkreuzung: TV-Reporter Kevin Reinecke interviewt Lutz Dietrich von der Verkehrswacht zur zu kurz geratenen Schranke.

Dreharbeiten an der Dragenkreuzung: TV-Reporter Kevin Reinecke interviewt Lutz Dietrich von der Verkehrswacht zur zu kurz geratenen Schranke.

Gifhorn. Der TV-Journalist Kevin Reinecke ist in der AZ auf das Thema aufmerksam geworden. Würde das ganz Deutschland interessieren? „Auf jeden Fall“, sagt der Film-Reporter. Er habe in den vergangenen Tagen mit Anwohnern und abgenervten Autofahrern gesprochen. Am Montag hatte er den Gifhorner Verkehrsexperten Lutz Dietrich vor der Linse. Den zwei- bis dreiminütigen Beitrag will er mehreren großen TV-Sender für Boulevardmagazine anbieten.

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Platz für nur vier Autos

Dietrich erläutert vor der Kamera das Grundproblem: Bis die noch zu genehmigende elf Meter lange Schranke installiert wird, bleibt die Linksabbiegespur gesperrt. Folge: Von den rund 130 Metern Aufstellfläche vor der Ampel bleiben nur etwa 30 übrig. "Da passen gerade mal vier Autos hin." Bei Rot wartende Linksabbieger blockierten die Geradeausspur – was zu kilometerlangen Staus führe. Er sieht auch Unfallgefahren durch Geradeausfahrer, die sich auf der Rechtsabbiegespur an der Schlange vorbei mogelten.

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Sperrung ist unverständlich

Für Dietrich ist die Sperrung der Linksabbiegespur unverständlich, denn auch die Schranke der 2018 abgebauten Altanlage war nicht länger. Jahre lang habe sich daran niemand gestört. Die Bahn begründet das auf AZ-Nachfrage mit neuen Richtlinien. Diese hätten für die alte Anlage nicht gegriffen – eine Art Bestandsschutz. Mit dem Neubau habe man sich nun daran zu halten.

Konzerneigene Richtlinien

Diese Richtlinien sind übrigens auf dem eigenen Mist der Deutschen Bahn gewachsen, wie das Eisenbahnbundesamt auf AZ-Nachfrage klar stellt. In dessen Erklärung heißt es: „Nach unseren Informationen soll die zu kurze Schranke zeitnah ausgetauscht werden. Dafür ist allerdings noch eine unternehmensinterne Genehmigung der DB Netz Zentrale erforderlich, weil die Länge des geplanten Schrankenbaums das Regelmaß der konzerneigenen Richtlinien überschreitet.“

Von Dirk Reitmeister

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