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Hilfsbereitschaft

Krieg gegen die Ukraine: So können Sie in Gifhorn helfen und spenden

Zwei von vielen: Chantal und Willi Heiland sammeln Spenden für die Menschen in der Ukraine.

Zwei von vielen: Chantal und Willi Heiland sammeln Spenden für die Menschen in der Ukraine.

Kreis Gifhorn. In Deutschland verfolgen zahlreiche Menschen den Krieg in der Ukraine in den Nachrichten und bangen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Viele fühlen sich machtlos und möchten gerne helfen. Aber wie?

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Hilfe für Gifhorns Partnerstadt Korssun

Geldspenden sammeln mit der Aktion „Gifhorner helfen Korssuner“ der Stadt Gifhorn und die Katholische Pfarrei St. Altfrid auf dem Konto der Pfarrei bei der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg, Verwendungszweck „Hilfe für Korssun“, IBAN DE49 2695 1311 0037 00 1310. Die Stadt Gifhorn ist in ständigem Kontakt mit dem Partnerschaftsverein in Korssun um die Journalistin Valentyna Dovhopola und dem gewählten Bürgermeister Mykola Beresowyj. Es gibt eine sichere Möglichkeit des Transfers nach Korssun, alle Ausgaben werden zwischen Partnerschaftsverein und Stadt Gifhorn abgestimmt. Am dringendsten werden derzeit Medikamente, medizinisches Verbrauchsmaterial, Hygieneartikel und Babynahrung benötigt.

  • Verwendungszweck "Hilfe für Korssun"
  • IBAN DE49 2695 1311 0037 0013 10

In Meinersen startet eine Spendensammlung

Im Kulturzentrum Meinersen konnten bereits Spenden abgegeben werden. Der Verein Aktiv für Menschen stellt sein Konto für Geld-Spenden zur Verfügung:

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  • Volksbank Südheide-Isenhagener Land-Altmark
  • Verwendungszweck Ukraine
  • IBAN DE91 2579 1635 0271 2628 01

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DRK Kreisverband Gifhorn

„Wir sind fassungslos und tief betroffen angesichts des Leids, das dieser furchtbare Angriffskrieg über die Menschen der Ukraine bringt”, sagt Gifhorns DRK-Kreisverbands-Vorstand Sandro Pietrantoni. Aus seiner langen Erfahrung weiß er um die Hilfsbereitschaft der Menschen im Landkreis Gifhorn. Er möchte den Kreisverband mit seinen Strukturen daher bestmöglich auf eine „Welle der Solidarität“ vorbereiten. Jedoch gibt es hier klare Handlungsanweisungen vom Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz. Die Hilfsangebote sollen bestmöglich koordiniert werden, damit die Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird. Aufgrund der höchst komplexen und sensiblen Situation in der Ukraine und der sich kurzfristig verändernden Sicherheitslage, sollen alle internationalen und operativen Aktivitäten durch das DRK-Generalsekretariat erfolgen.

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Zum Thema Fluchtbewegung kann das DRK derzeit noch keinerlei seriöse Einschätzung abgeben. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind bisher (Stand: 28. Februar) mehr als 300.000 Menschen aus der Ukraine in die Nachbarländer geflohen. Viele Familien werden auseinandergerissen und kommen nicht gemeinsam über die Grenzen.

Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Spenden für die Menschen in der Ukraine und hat dafür folgenden zentralen Spendenzweck eingerichtet: „Nothilfe Ukraine“:

Suchanfragen – auch wenn im Augenblick keine aktive Suche in der Ukraine möglich ist – werden vom DRK-Suchdienst entgegengenommen: https://www.drk-suchdienst.de/

Bei Bedarf nach rechtlicher oder auch psychosozialer Unterstützung sind die Migrationsberatungsstellen des DRK und anderer Wohlfahrtsverbände vor Ort ansprechbar: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/migration-integration-und-teilhabe/migration-und-integration/.

Welche Hilfsorganisationen bereits zu Spenden aufgerufen haben, wie diese das Geld vor Ort einsetzen möchten und wo Sie auch in Gifhorn helfen können.

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Aktion Deutschland Hilft

"Aktion Deutschland Hilft" ist ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, darunter die Johanniter oder auch Malteser. Das Bündnis ruft zu Spenden für die Betroffenen des Krieges auf. Helferinnen und Helfer aus den Bündnisorganisationen stünden bereit, teilte das Bündnis am Donnerstag in Bonn mit. Der Großteil der Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" ist durch eigene Länderbüros und lokale Partner bereits seit Jahren in der Ukraine mit Hilfsprogrammen vertreten.

So auch Hilfsorganisationen wie etwa der Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser International, die Johanniter und Care. Diese stünden bereits mit ihren Länderbüros oder Partnernetzwerken im Austausch. Die humanitäre Lage werde sondiert und mögliche Nothilfeeinsätze in der Ukraine und auch in den Nachbarländern geplant. Dem Medikamentenhilfswerk Action Medeor lägen bereits Hilfeersuche von ukrainischen Krankenhäusern vor, die um Unterstützung bei der Versorgung von verletzten Soldaten und Zivilisten bitten, hieß es weiter. Das Hilfswerk habe bereits damit begonnen, erste Lieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen. Nothilfe-Teams von World Vision stünden bereit, um bei Bedarf Binnenflüchtlingen zu helfen.

Spenden:

  • Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
  • Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)

Diakonie Katastrophenhilfe

Die "Diakonie Katastrophenhilfe" ruft ebenfalls online auf für Betroffene zu spenden. Die Hilfe stehe mit ihren Partnern und Netzwerken im engen Austausch, um Soforthilfe vorzubereiten. 500.000 Euro wolle diese bereits zur Verfügung stellen, hieß es. "Den Preis für diesen Krieg werden die Menschen zahlen, die vollkommen unverschuldet ihre Sicherheit und ihr Zuhause verlieren werden", erklärte die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin. Sobald klarer werde, wohin die Menschen in ihrer Not fliehen, werde man alles tun, um ihr Überleben zu sichern, sagte Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

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Spenden:

  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
  • Evangelische Bank
  • IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
  • BIC: GENODEF1EK1
  • Stichwort: Ukraine Krise

Caritas international

Die Caritas habe ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesen Kriegsfall bereits vorbereitet. Nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in anderen Teilen des Landes plane man Binnenvertriebene aufzunehmen und zu versorgen, teilte die Caritas am Donnerstag mit. Dazu werden laut dem Hilfswerk Feldküchen, Notunterkünfte sowie psychologische Unterstützung bereitgestellt. Doch die Lage sei auch für sie weiterhin unübersichtlich. Der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, betonte, jetzt gehe es darum, alles zu tun, um eine drohende humanitäre Katastrophe in der Ukraine zu verhindern.

Die Spenden-Gelder gingen an die Partnerorganisation, die Caritas Ukraine, die vor Ort die Hilfen koordiniere. Dadurch werden nach eigenen Angaben Lebensmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Heizmaterial und medizinische Hilfen beschafft und verteilt.

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Spenden können Sie online unter diesem Link.

Deutsche Kleiderstiftung

Die deutsche Kleiderstiftung verarbeitet aktuell die sehr große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger und bringt viele tausend Pakete auf den Weg. Gleichzeitig muss die Kleiderstiftung ihre Annahme aktuell aber aufgrund der großen Menge aussetzen, da nicht alle Spenden gleichzeitig verarbeitet werden können. Die deutsche Kleiderstiftung ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Kleiderspende aufzuheben, bis die Annahme wieder möglich ist – auf dem Laufenden hält die Kleiderstiftung alle Interessierten per Newsletter.

Auch eine finanzielle Spendenmöglichkeit an die Kleiderstiftung besteht unter diesem Link.

Save the Children

Wer speziell Kindern in der Ukraine helfen möchte, kann an die Kinderhilfsorganisation "Save the Children" spenden. "Im Falle eines Krieges sind Kinder immer Opfer und zahlen den höchsten Preis", heißt es von der Organisation. Allein in der Ostukraine hätten seit Montag mindestens 100.000 Kinder mit ihren Familien aus ihrem Zuhause fliehen müssen. "Save the Children" sei bereits seit Beginn des Konflikts in 2014 in der Ostukraine aktiv, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Dafür seien Experten-Teams vor Ort im Einsatz, die Nahrungsmittel, medizinische Hilfe, Decken oder auch Hygiene-Artikel bereitstellten. Angesichts der aktuellen Lage wolle man die Hilfe in der Region ausweiten.

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Spenden können Sie online unter diesem Link.

SOS-Kinderdörfer

Die Hilfsorganisation der SOS-Kinderdörfer hat ebenfalls ein Team vor Ort in der Ukraine. Dieses habe bereits mit Evakuierungsmaßnahmen der Kinder und dessen Pflegeeltern begonnen. Einige fanden während der Beschüsse in einem Luftschutzbunker Zuflucht, so die Organisation.

Derzeit bereitete die Organisation Nothilfe für bis zu 15.000 Menschen vor. Spenden ermöglichten dann den Transport der Betroffenen in sichere Gebiete, ihre Unterbringung in angemieteten Unterkünften, ihre Versorgung mit Lebensmitteln, Decken, Hygieneeartikeln, medizinische Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung nach Stress und Schock.

Spenden:

  • Spendenkonto: SOS-Kinderdörfer weltweit
  • IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 (GLS Gemeinschaftsbank)
  • Stichwort: "Humanitäre Hilfe Ukraine"

Was kann ich sonst noch tun?

Derzeit löst eine Meldung zur Situation in der Ukraine die nächste ab. Darunter sind auch einige Falschmeldungen. Informieren Sie sich daher bei seriösen Quellen, um falsche Nachrichten zu der Lage nicht weiter zu verbreiten. Außerdem sind Demonstrationen und Kundgebungen eine Möglichkeit Anteilnahme zu zeigen. Dazu wird meist in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgerufen. Bereits am Wochenende sind zahlreiche Menschen in Köln, Berlin oder auch Hamburg auf die Straße gegangen.

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Doch wichtig ist derzeit auch sich selbst zu schützen. Einige Menschen reagieren sehr sensibel auf die Informationsflut und die Bilder aus der Ukraine. Für Betroffene kann es daher auch ratsam sein, zum eigenen Schutz auch mal etwas Abstand zum Geschehen zu nehmen.

Von RND mit epd

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