Schulfest schließt Projektwoche ab

Fritz-Reuter-Realschule ist 50 Jahre alt

50 Jahre Fritz-Reuter-Realschule: Die Einrichtung feierte ihr Jubiläum mit einem Schulfest, das eine Projektwoche abschloss.

50 Jahre Fritz-Reuter-Realschule: Die Einrichtung feierte ihr Jubiläum mit einem Schulfest, das eine Projektwoche abschloss.

Gifhorn. Die schmale Pausenhalle – dort wo die Musik spielt unter anderem mit dem Schulchor – fasst nicht alle Besucher des Nachmittags. Aber es gibt ja noch die auf dem Außengelände und in der Schule verteilten Stationen. Im Obergeschoss präsentieren Schüler das Kunstprojekt zum Namensgeber. Bilder zeigen künstlerisch verfremdete Porträts von Fritz Reuter, dazu Zitate des Schriftstellers.

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„Eine super Truppe“

Ein Stockwerk tiefer läuft das Schulcafé. 24 Mädchen und Jungen aus dem Profil Gesundheit und Soziales verkaufen selbst Gebackenes und Kuchenspenden der Eltern. Was nach Deckung der Ausgaben übrig bleibe, soll für Anschaffungen für die Schulküche dienen, sagt Lehrerin Andrea Gerbracht, die zusammen mit ihrer Kollegin Renate Zühlsdorf dieses Projekt anleitete und ihre Schüler lobt. „Ganz toll, eine super Truppe. Sie waren sehr motiviert und haben eigene Ideen eingebracht.“

Rund 350 Fünft- bis Neuntklässler waren laut Schulleiterin Cornelia Hoffmann seit Montag dabei, in der Projektwoche das Schulfest auf die Beine zu stellen. Der Schulchor studierte ein extra für die Fritz-Reuter-Realschule arrangiertes Stück ein, um es am Freitag vorzutragen. Im Bühnenprogramm gab es auch ein Klappmaultheater und eine Theateraufführung in der Grille.

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Netz voller Bälle

Ein ungezwungener, gemütlicher Nachmittag: Deshalb kündigte Hoffmann bei ihrer Begrüßung auch gleich den „Verzicht auf viele tragende Reden“ an. Sie selbst gab ein paar Gedanken zum Wandel im Laufe der Zeit kund. „Früher gab es Schulmilch und Kakao, jetzt muss es Red Bull sein, um den Schulalltag zu bestehen.“ Oder: „Früher gab es Bücher, jetzt werden Google und Wikipedia bemüht.“ Hoffmann kündigte an, dass sich die Schule und ihr Träger, die Stadt Gifhorn, auf den Weg zur digitalisierten Schule machen. Bürgermeister Matthias Nerlich brachte der Schule ein Netz voller Bälle mit – noch ganz analog zum echt damit Spielen.

Von Dirk Reitmeister

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