Corona-Zeit

AZ-Aktion startet: Gifhorner Kinder, jetzt habt ihr das Wort!

Hallo Kinder, jetzt zählt eure Stimme: Die AZ will mit Johanna von Garrel (Kinderschutzbund) und Christina Graumann (r.) wissen, wie Kinder und Jugendliche die Zeit der Pandemie erleben.

Hallo Kinder, jetzt zählt eure Stimme: Die AZ will mit Johanna von Garrel (Kinderschutzbund) und Christina Graumann (r.) wissen, wie Kinder und Jugendliche die Zeit der Pandemie erleben.

Gifhorn. Was für eine lange Zeit: Seit März letzten Jahres stellt das Corona-Virus das Leben aller auf den Kopf. Maske tragen wurde an vielen Orten Pflicht, plötzlich wurden Kinder von der Schule nach Hause zum Lernen geschickt. Einfach nach Belieben Freunde zu treffen war zeitweise auch nicht möglich. Was das mit Kindern gemacht hat und immer noch macht? Das können in der Kinder- und Jugendarbeit Aktive meist nur erahnen. Deshalb kommen jetzt die Kinder zu Wort.

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„Die Kinder haben so viel zu erzählen“

Eines wissen die erwachsenen Fachleute genau: „Die Kinder haben so viel zu erzählen“, sagt Christina Graumann. Die Kunst- und Gestaltungstherapeutin hat es bei zwei Ferienaktionen im Mehrgenerationenhaus live erlebt. Beim Spielen und Basteln entwickelten sich zahlreiche Gespräche mit den Kindern. Sie ist überwältigt von dem, was die Jungen und Mädchen gerade bewegt. „Schade nur, dass Kinder ansonsten nicht wirklich eine Stimme haben.“ Klare Sache also für Christina Graumann: Bei der Aktion „Kinder, wie geht’s euch eigentlich?“ ist sie dabei.

Aktion für Kinder: So könnt ihr mitmachen

So einige Male hat die AZ während der Corona-Zeit Gifhorner Experten gefragt, was die Pandemie mit all ihren Folgen wohl mit Kindern und Jugendlichen mache. Immer wieder fiel der Satz „Kinder haben ja keine Stimme, es hört kaum jemand zu.“ Das wollen nun mehrere Partner ändern. Wir fragen: „Kinder, wie geht’s euch eigentlich?“

Mitmachen geht so: In der gedruckten Ausgabe der Aller-Zeitung erscheint in losen Abständen ein Coupon. Den können Kinder und Jugendliche ausfüllen und an die AZ-Redaktion, Steinweg 73, 38518 Gifhorn senden. Außerdem steht beim Kinderschutzbund eine Box, in die ihr den Coupon werfen könnt. Oder ihr ladet ihn herunter und schickt ihn ausgefüllt per Mail an stadt@aller-zeitung.de. Denn den Coupon gibt’s auch auf der Homepage der AZ als Download. Ein Teil der Einsendungen wird veröffentlicht – wenn eure Eltern einverstanden sind. Und wenn ihr möchtet, schickt auch gerne ein Foto mit.

Was wollen wir wissen: Wie erlebt ihr Corona? Was ärgert euch dabei? Vielleicht habt ihr aber auch etwas Schönes während der Zeit erlebt, vielleicht ein neues Hobby entdeckt? Was wünscht ihr euch von Erwachsenen? Sagt’s uns einfach!

Falls euch etwas auf dem Herzen liegt, was euch so bedrückt, dass ihr mit einem Erwachsenen reden möchtet: Die Telefonnummer „Nummer gegen Kummer“ lautet 116111.

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Kinderschutzbund Gifhorn schlug schon öfter Alarm

Engen Draht zu Kindern und Jugendlichen hielt Johanna von Garrel, Mitarbeiterin beim Kinderschutzbund Gifhorn, sogar während Homeoffice und strengsten Kontaktbeschränkungen per Telefon. Der Austausch, das Zuhören waren ihr und ihren Kolleginnen und Kollegen immer wichtig. Von Garrel machte auf eigene Faust sogar eine Studie, als der erste Lockdown überstanden war. Schon damals kritisierte sie: "Kinder sind unter dem Radar". Auch beim Kinderschutzbund gab es kein Zögern, bei der Aktion "Kinder, wie geht's euch eigentlich?" mitzumachen.

► Der Coupon zum Downloaden:

Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs hilft, Gifhorner Kindern Gehör zu verschaffen

Nun beginne ja  schon wieder die Verschärfung von Regeln, das sorge für Unruhe bei den Kindern. "Aber die müssen ja gerade mit ansehen, wie Erwachsene Karneval feiern und in Fußballstadien gehen", stellt Johanna von Garrel fest. Erzählen möchten Kinder gerade viel, wenn sie denn die Gelegenheit haben und Gehör finden.

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Dafür wird übrigens Gifhorns Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs (SPD) sorgen. „Ich bin gerne dabei, Kindern eine Stimme zu geben.“ Raulfs wird die Einsendungen der Gifhorner Kinder mit in den Landtag nach Hannover nehmen. Also Kinder: Sagt uns, was euch bewegt!

Von Andrea Posselt

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